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  3. We present: the Swiss Banks and Insurances holding shares of Palantir...and bought thousand of new shares in 2025 despite of many many controversial headlines.

We present: the Swiss Banks and Insurances holding shares of Palantir...and bought thousand of new shares in 2025 despite of many many controversial headlines.

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  • adfichter@infosec.exchangeA This user is from outside of this forum
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    adfichter@infosec.exchange
    schrieb zuletzt editiert von
    #1

    We present: the Swiss Banks and Insurances holding shares of Palantir...and bought thousand of new shares in 2025 despite of many many controversial headlines.

    Die Schweizer Nationalbank nach wie vor weit vorne...

    Und wie wird das mit all den ethischen und nachhaltigen Investment-Strategien der Finanzinstitute und Versicherungen gerechtfertigt?

    Die ZKB verweist auf den Schweizer Verein für verantwortungs­bewusste Kapital­anlagen und den UN Global Compact, dem sich Firmen anschliessen können. Derzeit sei Palantir bei keiner der beiden Initiativen aufgelistet, so die ZKB, weshalb man weiter investiere.

    Allerdings ist die Global-Compact-Liste keine schwarze Liste: Aufgeführt sind vielmehr Firmen, die sich an minimale Standards halten. Palantir ist dort gar nicht gelistet. Damit konfrontiert, antwortet die ZKB wider­sprüchlich, wonach es keine Rolle spiele, ob eine Firma gelistet ist. Wichtig sei, ob sie sich an die Regeln halte.

    Wie die ZKB wissen will, dass sich Palantir an die Minimalregeln hält, wenn sie nicht auf der Liste ist, sagt die Bank nicht.

    Swiss Life beteuert, dass sie sich unter anderem zu den OECD-Richtlinien verpflichte. Zu ihren Palantir-Investitionen will sie jedoch genauso wenig sagen wie die Zurich-Versicherung.

    Und die Nationalbank, von deren Investition am Ende auch Bund und Kantone profitieren, die einen Teil der Nationalbank-Gewinne erhalten?

    Man investiere nicht in Unternehmen, «deren Produkte oder Produktions­prozesse in grober Weise gegen gesell­schaftlich breit anerkannte Werte verstossen», schreibt die Nationalbank auf Anfrage. Konkret sind damit Unternehmen gemeint, «die grundlegende Menschenrechte massiv verletzen». Eine Begründung, wie die Investition in Palantir mit diesen Grundsätzen vereinbar sein soll, will auch die Nationalbank nicht liefern. Ihre Sprachregelung: Einzelne Anlagen kommentiere man nicht.

    Eine europaweite Recherche, initiiert und koordiniert von Follow the Money EU! Weitere Kooperations­partner neben der Republik sind «De Tijd» (Belgien), «Børsen» (Dänemark), «Der Standard» (Österreich), «Morgenbladet» (Norwegen), «El País» (Spanien) und «The Nerve» (UK).

    Der Artikel von Yves Wegelin, Lorenz Naegeli und mir:

    https://www.republik.ch/2026/03/19/schweizer-konzerne-finanzieren-palantirs-ueberwachungs-software

    monkee@other.liM 1 Antwort Letzte Antwort
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    • monkee@other.liM monkee@other.li shared this topic
    • adfichter@infosec.exchangeA adfichter@infosec.exchange

      We present: the Swiss Banks and Insurances holding shares of Palantir...and bought thousand of new shares in 2025 despite of many many controversial headlines.

      Die Schweizer Nationalbank nach wie vor weit vorne...

      Und wie wird das mit all den ethischen und nachhaltigen Investment-Strategien der Finanzinstitute und Versicherungen gerechtfertigt?

      Die ZKB verweist auf den Schweizer Verein für verantwortungs­bewusste Kapital­anlagen und den UN Global Compact, dem sich Firmen anschliessen können. Derzeit sei Palantir bei keiner der beiden Initiativen aufgelistet, so die ZKB, weshalb man weiter investiere.

      Allerdings ist die Global-Compact-Liste keine schwarze Liste: Aufgeführt sind vielmehr Firmen, die sich an minimale Standards halten. Palantir ist dort gar nicht gelistet. Damit konfrontiert, antwortet die ZKB wider­sprüchlich, wonach es keine Rolle spiele, ob eine Firma gelistet ist. Wichtig sei, ob sie sich an die Regeln halte.

      Wie die ZKB wissen will, dass sich Palantir an die Minimalregeln hält, wenn sie nicht auf der Liste ist, sagt die Bank nicht.

      Swiss Life beteuert, dass sie sich unter anderem zu den OECD-Richtlinien verpflichte. Zu ihren Palantir-Investitionen will sie jedoch genauso wenig sagen wie die Zurich-Versicherung.

      Und die Nationalbank, von deren Investition am Ende auch Bund und Kantone profitieren, die einen Teil der Nationalbank-Gewinne erhalten?

      Man investiere nicht in Unternehmen, «deren Produkte oder Produktions­prozesse in grober Weise gegen gesell­schaftlich breit anerkannte Werte verstossen», schreibt die Nationalbank auf Anfrage. Konkret sind damit Unternehmen gemeint, «die grundlegende Menschenrechte massiv verletzen». Eine Begründung, wie die Investition in Palantir mit diesen Grundsätzen vereinbar sein soll, will auch die Nationalbank nicht liefern. Ihre Sprachregelung: Einzelne Anlagen kommentiere man nicht.

      Eine europaweite Recherche, initiiert und koordiniert von Follow the Money EU! Weitere Kooperations­partner neben der Republik sind «De Tijd» (Belgien), «Børsen» (Dänemark), «Der Standard» (Österreich), «Morgenbladet» (Norwegen), «El País» (Spanien) und «The Nerve» (UK).

      Der Artikel von Yves Wegelin, Lorenz Naegeli und mir:

      https://www.republik.ch/2026/03/19/schweizer-konzerne-finanzieren-palantirs-ueberwachungs-software

      monkee@other.liM This user is from outside of this forum
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      monkee@other.li
      schrieb zuletzt editiert von
      #2

      @adfichter@infosec.exchange Merci Adrienne!

      So verdammt wichtig was du tust!
      #Palantir ist eine grosse Gefahr für Demokratie und freie Meinungsbildung!

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