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  3. Wie sehr wir alle indoktriniert sind, zeigt sich, finde ich, am deutlichsten in der Tatsache, dass dieser Planet (und dieses Land) genug produziert, um alle Menschen darauf (darin) mit Lebensmitteln, Wohnraum, Kleidung, Gesundheitsversorgung und Erzieh...

Wie sehr wir alle indoktriniert sind, zeigt sich, finde ich, am deutlichsten in der Tatsache, dass dieser Planet (und dieses Land) genug produziert, um alle Menschen darauf (darin) mit Lebensmitteln, Wohnraum, Kleidung, Gesundheitsversorgung und Erzieh...

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  • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

    Wie sehr wir alle indoktriniert sind, zeigt sich, finde ich, am deutlichsten in der Tatsache, dass dieser Planet (und dieses Land) genug produziert, um alle Menschen darauf (darin) mit Lebensmitteln, Wohnraum, Kleidung, Gesundheitsversorgung und Erziehung zu versorgen, aber wir einen solchen Zustand nicht erreichen *wollen*, weil es hieße, dass einige etwas abgeben müssten.

    Und das nennen wir dann "Freiheit".

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    Gast
    schrieb zuletzt editiert von
    #31

    @mina die Definition von Freiheit ist halt das Problem. Die amerikanische Definition ist: wenn ich alles machen kann und mich bei Reich-werden niemand behindert. Eine andere wäre wenn es allen gut geht, wird niemand den Wunsch verfolgen, dir was wegzunehmen.

    1 Antwort Letzte Antwort
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    • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

      @pmj

      Das ist der Punkt. Für die 8 Mrd. aktuell reicht es aus jeden Fall.

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      Gast
      schrieb zuletzt editiert von
      #32

      @mina
      Ja. Aber:Was bedeutet reichen denn?

      Die Mehrzahl der Menschheit hat kein Auto, keinen Kühlschrank, weniger Zugang zur medizinischer Versorgung, weniger Wohnfläche und überhaupt viel weniger Kram, den wir brauchen um Wirtschaftswachstum am Laufen zu halten.
      Ich denke, wir alle, die wir hier lesen und schreiben, gehören mit zu den privilegiertesten 10% der Weltbevölkerung.
      Ich persönlich möchte wenig abgeben solange ich das Gefühl habe dass das privilegierteste Promille gepampert wird.

      mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • ? Gast

        @mina
        Ja. Aber:Was bedeutet reichen denn?

        Die Mehrzahl der Menschheit hat kein Auto, keinen Kühlschrank, weniger Zugang zur medizinischer Versorgung, weniger Wohnfläche und überhaupt viel weniger Kram, den wir brauchen um Wirtschaftswachstum am Laufen zu halten.
        Ich denke, wir alle, die wir hier lesen und schreiben, gehören mit zu den privilegiertesten 10% der Weltbevölkerung.
        Ich persönlich möchte wenig abgeben solange ich das Gefühl habe dass das privilegierteste Promille gepampert wird.

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        mina@berlin.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #33

        @solarplexus

        Das ist eine gute Frage.

        In jedem Fall stehen den reichsten 100.000 Menschen (ca. 0,001 % der Weltbevölkerung, von denen die "Ärmsten" mehr als 50 Mio besitzen) aktuell ca. 3 X so viel finanzielle Ressourcen zur Verfügung wie der Hälfte der Weltbevölkerung.

        Das ist absurd.

        Auch in Deutschland besitzt eine Handvoll Familien mehr als über die Hälfte der Bevölkerung.

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        • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

          @why_not

          In der Tat:

          Die Forschung zeigt, dass das nachhaltigste Glück davon kommt, anderen zu helfen.

          Danach kommt etwas selbst zu schaffen.

          Und erst dann alle anderen Arten von Genüssen.

          Deshalb bekommen Reiche auch den Hals nicht voll: Deren Zufriedenheit ist immer nur temporär. Die brauchen immer wieder Neues und mehr.

          ? Offline
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          Gast
          schrieb zuletzt editiert von
          #34

          @mina @why_not Hmm ... Glück, sich glücklich fühlen ist ein subjektives Gefühl. Muß nicht für alle gleichernaßen entstehen.
          Abgesehen davon: wie definiert man "anderen helfen"? Anderen helfen? Welchen Anderen? Wenn sich Wohlhabende gegenseitig helfen, ist auch DAS ein "anderen helfen"!
          Armutsbetroffene glauben anscheinend "anderen helfen" kann nur implizieren/ bedeuten Wohlhabende helfen den Armutsbetroffenen ... ?

          mina@berlin.socialM why_not@mastodon.socialW 2 Antworten Letzte Antwort
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          • ? Gast

            @mina @why_not Hmm ... Glück, sich glücklich fühlen ist ein subjektives Gefühl. Muß nicht für alle gleichernaßen entstehen.
            Abgesehen davon: wie definiert man "anderen helfen"? Anderen helfen? Welchen Anderen? Wenn sich Wohlhabende gegenseitig helfen, ist auch DAS ein "anderen helfen"!
            Armutsbetroffene glauben anscheinend "anderen helfen" kann nur implizieren/ bedeuten Wohlhabende helfen den Armutsbetroffenen ... ?

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            mina@berlin.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #35

            @die_Leo

            Natürlich gibt es zu dem Thema psychologische und soziologische Studien.

            Notwendigerweise machen die natürlich allgemeine, statistische Aussagen und nicht solche, die auf jeden Einzelmenschen zutreffen.

            Sprichst du Spanisch?

            Dann könnte ich dir ein prima Video/Podcast der Philosophin Roxana Kreimer zum Thema empfehlen.

            @why_not

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            0
            • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

              @die_Leo

              Natürlich gibt es zu dem Thema psychologische und soziologische Studien.

              Notwendigerweise machen die natürlich allgemeine, statistische Aussagen und nicht solche, die auf jeden Einzelmenschen zutreffen.

              Sprichst du Spanisch?

              Dann könnte ich dir ein prima Video/Podcast der Philosophin Roxana Kreimer zum Thema empfehlen.

              @why_not

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              Gast
              schrieb zuletzt editiert von
              #36

              @mina @why_not Hmm ... bin dort aufgewachsen. 🫠🤠

              mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • ? Gast

                @mina @why_not Hmm ... bin dort aufgewachsen. 🫠🤠

                mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                mina@berlin.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #37

                @die_Leo

                na dann:

                https://www.youtube.com/watch?v=9_qGBqAdsPQ

                Ich finde die überhaupt eine ganz fantastische Frau.

                @why_not

                why_not@mastodon.socialW 1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                  Wie sehr wir alle indoktriniert sind, zeigt sich, finde ich, am deutlichsten in der Tatsache, dass dieser Planet (und dieses Land) genug produziert, um alle Menschen darauf (darin) mit Lebensmitteln, Wohnraum, Kleidung, Gesundheitsversorgung und Erziehung zu versorgen, aber wir einen solchen Zustand nicht erreichen *wollen*, weil es hieße, dass einige etwas abgeben müssten.

                  Und das nennen wir dann "Freiheit".

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                  Gast
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #38

                  @mina das nennen wir politische Klasse, einmal drin, sofort sorgenlos in Berlin! Alle wollen nur nach Berlin und viel Geld verdienen: SPD, CDU, GRÜN und sogar die ARD, also diese Alternative

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • ? Gast

                    @mina @why_not Hmm ... Glück, sich glücklich fühlen ist ein subjektives Gefühl. Muß nicht für alle gleichernaßen entstehen.
                    Abgesehen davon: wie definiert man "anderen helfen"? Anderen helfen? Welchen Anderen? Wenn sich Wohlhabende gegenseitig helfen, ist auch DAS ein "anderen helfen"!
                    Armutsbetroffene glauben anscheinend "anderen helfen" kann nur implizieren/ bedeuten Wohlhabende helfen den Armutsbetroffenen ... ?

                    why_not@mastodon.socialW This user is from outside of this forum
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                    why_not@mastodon.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #39

                    @die_Leo @mina

                    Selbstverständlich nicht! Was ist das denn für eine Denke!

                    Ich dachte einfach an einander helfen, in jeder Form. Der alten Nachbarin die Taschen hochtragen. Essen teilen. Im Garten helfen.
                    Ich will davon ab nicht von Wohlhabenden geholfen kriegen, mir würde es reichen, wenn meine Menschenrechte und Menschenwürde realisiert würden.

                    1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                      @die_Leo

                      na dann:

                      https://www.youtube.com/watch?v=9_qGBqAdsPQ

                      Ich finde die überhaupt eine ganz fantastische Frau.

                      @why_not

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #40

                      @mina @die_Leo
                      🤷‍♀️

                      mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • why_not@mastodon.socialW why_not@mastodon.social

                        @mina @die_Leo
                        🤷‍♀️

                        mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                        mina@berlin.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #41

                        @why_not

                        Sorry.

                        @die_Leo

                        why_not@mastodon.socialW 1 Antwort Letzte Antwort
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                        • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                          @why_not

                          Sorry.

                          @die_Leo

                          why_not@mastodon.socialW This user is from outside of this forum
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                          why_not@mastodon.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #42

                          @mina @die_Leo

                          Schon gut.

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                            @solarplexus

                            Das ist eine gute Frage.

                            In jedem Fall stehen den reichsten 100.000 Menschen (ca. 0,001 % der Weltbevölkerung, von denen die "Ärmsten" mehr als 50 Mio besitzen) aktuell ca. 3 X so viel finanzielle Ressourcen zur Verfügung wie der Hälfte der Weltbevölkerung.

                            Das ist absurd.

                            Auch in Deutschland besitzt eine Handvoll Familien mehr als über die Hälfte der Bevölkerung.

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                            Gast
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #43

                            @mina

                            Ich denke, es sind zwei Fragen.

                            Die der Verteilungsgerechtigkeit im Land. Über das reichste 1% der Menschen, die in Deutschland leben, ist kaum etwas bekannt. Die Familie Böhringer aus Ingelheim hat es sogar geschafft, nicht mehr in Statistiken genannt zu werden.

                            Eigentlich geht es aber um die Weltbevölkerung: Warum kostet mich ein T-Shirt hier so wenig, weil ein Mensch weit weg es für einen Hungerlohn produziert?

                            mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • ? Gast

                              @mina

                              Ich denke, es sind zwei Fragen.

                              Die der Verteilungsgerechtigkeit im Land. Über das reichste 1% der Menschen, die in Deutschland leben, ist kaum etwas bekannt. Die Familie Böhringer aus Ingelheim hat es sogar geschafft, nicht mehr in Statistiken genannt zu werden.

                              Eigentlich geht es aber um die Weltbevölkerung: Warum kostet mich ein T-Shirt hier so wenig, weil ein Mensch weit weg es für einen Hungerlohn produziert?

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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #44

                              @solarplexus

                              Ich denke, die Verteilungsprobleme auf globaler und nationaler Ebene hängen ganz eng zusammen.

                              Ein Milliardär in Deutschland und einer Indien oder ein Obdachloser in Deutschland oder in Indien haben jeweils mehr Gemeinsamkeiten miteinander als die jeweiligen Landsleute aus den verschiedenen sozialen Klassen.

                              Wir in den reichen Ländern profitieren zwar von der Armut in ärmeren Ländern, sind aber trotzdem Ausbeutungsverhältnissen ausgesetzt.

                              1/2

                              mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                              • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                @solarplexus

                                Ich denke, die Verteilungsprobleme auf globaler und nationaler Ebene hängen ganz eng zusammen.

                                Ein Milliardär in Deutschland und einer Indien oder ein Obdachloser in Deutschland oder in Indien haben jeweils mehr Gemeinsamkeiten miteinander als die jeweiligen Landsleute aus den verschiedenen sozialen Klassen.

                                Wir in den reichen Ländern profitieren zwar von der Armut in ärmeren Ländern, sind aber trotzdem Ausbeutungsverhältnissen ausgesetzt.

                                1/2

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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #45

                                @solarplexus

                                Kapitalismus hat große Ähnlichkeit mit dem Patriarchat.

                                Auch wenn alle Männer gewisse Privilegien teilen, leiden sie auch fast alle darunter.

                                Diejenigen, die wirklich profitieren sind letztlich nur wenige.

                                Die Mehrheit der Männer würde von einem Ende der patriarchalen Ordnung profitieren und trotzdem verteidigen sie das System bis aufs Blut.

                                Auf der gleichen Stufe wie Frauen? Niemals!

                                Der Wunsch nach Abgrenzung nach unten wiegt schwerer als der gemeinsame Nutzen.

                                2/2

                                1 Antwort Letzte Antwort
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