Wenn der Staat euch ein Stück Software gibt, um damit hoheitliche Dokumente darzustellen und der Staat es zum gesellschaftlichen Standard macht, die Software ständig zu benutzen, dann sind natürlich jede Art von Grundrechtsupdates, die sich in einer Ap...
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Wenn der Staat euch ein Stück Software gibt, um damit hoheitliche Dokumente darzustellen und der Staat es zum gesellschaftlichen Standard macht, die Software ständig zu benutzen, dann sind natürlich jede Art von Grundrechtsupdates, die sich in einer App abbilden lassen, nur noch Softwareupdates.
Dann ist Bewegungsprofilbildung, selektiver oder vollständiger Entzug der Bürgerrechte, realtime Abschiebetracker, … einfach nur Sotware, welche die Faschos in 72 Stunden ausrollen können.
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Dann werden wir höchst wahrscheinlich bei der nächsten Pandemie nicht mehr drüber diskutieren, was wir denn mit eine Warnapp wie tracken wollen.
Und dann können - je nach politischer Stimmung - Zugangsbeschränkungen zu öffentlicher Infrastruktur, weit über sowas wie "in Berliner Schwimmbäder nur noch mit Perso" hinaus, sehr schnell umgesetzt werden.
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Gerade weil ich mir all das ausdenken kann, ohne meinen Aluhut rauszuholen, verstehe ich nicht, warum sich Akteure der digitalen Zivilgesellschaft so sehr zu Komplizen des Staates beim Aufbau dieser Infrastruktur machen.
Aber bei denen wird jede Initiative wohl leider an Selbstmitleid und Formfragen der Kritik sterben. Und daran, das man sich ja wieder mehr auf Computer und weniger auf Politik fokussieren solle.@Lilith Was ich bei der ganzen "Digitalisierung" von Ausweisen nicht verstehe: Wir haben doch bereits einen digitalen Ausweis, mit digitalem Altersnachweis, usw. Jeder (erwachsene) Deutsche hat den und nicht-Deutsche können den problemlos beantragen, wenn sie es nicht ohnehin haben. Warum brauchen wir noch etwas anderes?
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@Lilith Ösi hier, dumme Frage incoming: "Schwimmbad nur mit Perso" - hat das echt jemand vorgeschlagen?
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Wenn der Staat euch ein Stück Software gibt, um damit hoheitliche Dokumente darzustellen und der Staat es zum gesellschaftlichen Standard macht, die Software ständig zu benutzen, dann sind natürlich jede Art von Grundrechtsupdates, die sich in einer App abbilden lassen, nur noch Softwareupdates.
Dann ist Bewegungsprofilbildung, selektiver oder vollständiger Entzug der Bürgerrechte, realtime Abschiebetracker, … einfach nur Sotware, welche die Faschos in 72 Stunden ausrollen können.
@Lilith und zum Teil ist es auch schon Realität. Die Einziehung des Reisepasses muss nicht mehr physisch stattfinden sondern wird per Update der zugrundeliegenden Datenbank durchgesetzt. Davon erfahren tut man dann erst an der Grenze, wenn der eigene Reisepass nicht mehr akzeptiert wird.
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Gerade weil ich mir all das ausdenken kann, ohne meinen Aluhut rauszuholen, verstehe ich nicht, warum sich Akteure der digitalen Zivilgesellschaft so sehr zu Komplizen des Staates beim Aufbau dieser Infrastruktur machen.
Aber bei denen wird jede Initiative wohl leider an Selbstmitleid und Formfragen der Kritik sterben. Und daran, das man sich ja wieder mehr auf Computer und weniger auf Politik fokussieren solle. -
@Lilith Was ich bei der ganzen "Digitalisierung" von Ausweisen nicht verstehe: Wir haben doch bereits einen digitalen Ausweis, mit digitalem Altersnachweis, usw. Jeder (erwachsene) Deutsche hat den und nicht-Deutsche können den problemlos beantragen, wenn sie es nicht ohnehin haben. Warum brauchen wir noch etwas anderes?
@Lilith Und wenn man unbedingt etwas ins Smartphone einbauen will, warum nicht genau das, was wir schon haben, nur halt in einer secure enclave auf dem Smartphone statt auf der Plastikkarte. Also so, dass wer das möchte einfach weiter die Plastikkarte nutzen kann und das für alle Abnahmestellen exakt genau so aussieht, als hätte er ein Smartphone genutzt.
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Gerade weil ich mir all das ausdenken kann, ohne meinen Aluhut rauszuholen, verstehe ich nicht, warum sich Akteure der digitalen Zivilgesellschaft so sehr zu Komplizen des Staates beim Aufbau dieser Infrastruktur machen.
Aber bei denen wird jede Initiative wohl leider an Selbstmitleid und Formfragen der Kritik sterben. Und daran, das man sich ja wieder mehr auf Computer und weniger auf Politik fokussieren solle.@Lilith #Remonstrationspflicht, so wichtig. Klappt nur irgendwie nicht.
#DemokratischeKontrolle, so wichtig. Klappt nur irgendwie nicht.
#NieWieder, so wichtig

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Wenn der Staat euch ein Stück Software gibt, um damit hoheitliche Dokumente darzustellen und der Staat es zum gesellschaftlichen Standard macht, die Software ständig zu benutzen, dann sind natürlich jede Art von Grundrechtsupdates, die sich in einer App abbilden lassen, nur noch Softwareupdates.
Dann ist Bewegungsprofilbildung, selektiver oder vollständiger Entzug der Bürgerrechte, realtime Abschiebetracker, … einfach nur Sotware, welche die Faschos in 72 Stunden ausrollen können.
@Lilith@chaos.social So eine App ist auch ein perfektes Einfallstor für geheimdienstliche Überwachung.
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@Lilith Was ich bei der ganzen "Digitalisierung" von Ausweisen nicht verstehe: Wir haben doch bereits einen digitalen Ausweis, mit digitalem Altersnachweis, usw. Jeder (erwachsene) Deutsche hat den und nicht-Deutsche können den problemlos beantragen, wenn sie es nicht ohnehin haben. Warum brauchen wir noch etwas anderes?
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Ich habe schon ein Bankkonto mit dem ePerso eröffnet. Geht schneller und einfacher und ist datenschutzfreundlicher als dieser Video-Ident quatsch, und für die Bank auch billiger. Eigentlich ein Win-Win.
Ich hab auch mal eine Meldebescheinigung online mit ePerso erzeugt, aber das geht leider längst nicht überall. Und aus irgendeinem Grund musste ich da zwischendurch eine unnötige Bund-ID erzeugen nur um die im Anschluss wieder zu löschen. Für das Bankkonto war das nicht nötig.
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Wenn der Staat euch ein Stück Software gibt, um damit hoheitliche Dokumente darzustellen und der Staat es zum gesellschaftlichen Standard macht, die Software ständig zu benutzen, dann sind natürlich jede Art von Grundrechtsupdates, die sich in einer App abbilden lassen, nur noch Softwareupdates.
Dann ist Bewegungsprofilbildung, selektiver oder vollständiger Entzug der Bürgerrechte, realtime Abschiebetracker, … einfach nur Sotware, welche die Faschos in 72 Stunden ausrollen können.
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@Lilith Ja.
Aber erzähl das den internetvordenkerinnen, die vor 15 Jahren die "Datenschutzkritische Spackeria" veranstaltet haben und nicht uns, die seit etwa 30 Jahren davor warnen...
@lobingera @Lilith die Spackeria habe ich vor ein paar Tagen noch mal online gesucht, weil ich neugierig war, was aus dem Haufen geworden ist. Die sind vermutlich immer noch dabei, von leistungslosem Reichtum durch neue Geschäftsmodelle zu träumen.
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@Lilith Grundsätzlich wäre digitaler Zugang zu staatlichen Stellen aber schon gut, auch wenn Deine Kritik absolut valide ist.
Welcher Ansatz schwebt Dir vor? Offene Schnittstellen? Webseiten-basiert?
@Exxo Digitalen Zugang zu staatlichen Stellen gibt es doch heute schon. Ich konnte mir eine Meldebescheinigung vom Amt als PDF runterladen, nachdem ich mich mit meinem Personalausweis eingeloggt habe. Keine App und auch kein neues Verfahren, um hoheitliche Dokumente abzubilden, waren dafür notwendig. Wir haben das alles schon heute, wir müssen es nur benutzen. Dass Behörden zu langsam sind, um die "neue" Technik (nPA ist von 2010) einzuführen wird ein zusätzliches Verfahren nicht lösen.
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Gerade weil ich mir all das ausdenken kann, ohne meinen Aluhut rauszuholen, verstehe ich nicht, warum sich Akteure der digitalen Zivilgesellschaft so sehr zu Komplizen des Staates beim Aufbau dieser Infrastruktur machen.
Aber bei denen wird jede Initiative wohl leider an Selbstmitleid und Formfragen der Kritik sterben. Und daran, das man sich ja wieder mehr auf Computer und weniger auf Politik fokussieren solle. -
@Lilith Was hältst du von einem staatsfernen Ansatz, wie ich ihn hier skizziere? https://www.droid-boy.de/eine-datenschutz-sichere-altersueberpruefung-ist-moeglich/

