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Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.

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dnipbriefingsignal
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  • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

    Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag. Und damit #DNIPBriefing-Tag. Heute auf dem Menü:

    1️⃣ Einen indirekten Weg, eingegangene Signal-Nachrichten auszulesen, hat das FBI in mindestens einem jetzt bekanntgewordenen Fall in den USA eingeschlagen. Signal selbst war zwar gar nicht mehr auf dem iPhone des Verdächtigen installiert, die empfangenen Push-Nachrichten zu Signal-Messages waren aber nach wie vor in der internen Datenbank des iPhones vorhanden.
    #Signal
    https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Signal-Nachrichten-ohne-App-auslesbar

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    #2

    Das Problem betrifft grundsätzlich nicht nur Signal, sondern alle Apps welche unter iOS (und vermutlich auch macOS) Push-Nachrichten erhalten können. Und es zeigt wieder einmal deutlich auf, dass End-to-End-Verschlüsselung komplexer ist als man auf den ersten Blick meinen könnte.

    Aber auch #Apple selbst, zumindest, sofern ihnen der Datenschutz ihrer Kunden am Herzen liegt. Eigentlich gibt es keinen Grund, Push-Nachrichten noch zu speichern, nachdem sie gelesen wurden.
    https://www.404media.co/fbi-extracts-suspects-deleted-signal-messages-saved-in-iphone-notification-database-2/

    marcel@waldvogel.familyM ? 2 Antworten Letzte Antwort
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    • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

      Das Problem betrifft grundsätzlich nicht nur Signal, sondern alle Apps welche unter iOS (und vermutlich auch macOS) Push-Nachrichten erhalten können. Und es zeigt wieder einmal deutlich auf, dass End-to-End-Verschlüsselung komplexer ist als man auf den ersten Blick meinen könnte.

      Aber auch #Apple selbst, zumindest, sofern ihnen der Datenschutz ihrer Kunden am Herzen liegt. Eigentlich gibt es keinen Grund, Push-Nachrichten noch zu speichern, nachdem sie gelesen wurden.
      https://www.404media.co/fbi-extracts-suspects-deleted-signal-messages-saved-in-iphone-notification-database-2/

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      #3

      2️⃣ Auslastungsabhängige Flugpreise sind seit langem Alltag, Benzin-Preise fluktuieren (insbesondere bei mehreren Anpassungen am Tag) mit der Nachfrage und auch Unternehmen wie Uber sind dafür bekannt, die Preise (und damit den Lohn der Fahrer) flexibel anzupassen. Ermöglicht wird dies durch die grosse Menge an Daten, welche den Unternehmen exklusiv vorliegen.
      https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Dein-Lohn-haengt-davon-ab-wie-dringend-Du-den-Job-brauchst

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        2️⃣ Auslastungsabhängige Flugpreise sind seit langem Alltag, Benzin-Preise fluktuieren (insbesondere bei mehreren Anpassungen am Tag) mit der Nachfrage und auch Unternehmen wie Uber sind dafür bekannt, die Preise (und damit den Lohn der Fahrer) flexibel anzupassen. Ermöglicht wird dies durch die grosse Menge an Daten, welche den Unternehmen exklusiv vorliegen.
        https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Dein-Lohn-haengt-davon-ab-wie-dringend-Du-den-Job-brauchst

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        #4

        Uber nutzt so die Abhängigkeit seiner "unabhängigen" Fahrer aus, aber auch von Kundinnen.

        In den USA sind IT-Systeme verfügbar, welche Arbeitgeber dabei „unterstützen“, möglichst tiefe Anfangslöhne für neue Mitarbeiter zu finden. Verwendet werden dabei diverse öffentlich verfügbare Datensätze, insbesondere auch der Kreditscore oder ob der neue Mitarbeiter in letzter Zeit einen Kredit aufgenommen hat oder mit seinen Kreditkartenzahlungen im Rückstand ist.
        https://www.marketwatch.com/story/employers-are-using-your-personal-data-to-figure-out-the-lowest-salary-youll-accept-c2b968fb

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          Uber nutzt so die Abhängigkeit seiner "unabhängigen" Fahrer aus, aber auch von Kundinnen.

          In den USA sind IT-Systeme verfügbar, welche Arbeitgeber dabei „unterstützen“, möglichst tiefe Anfangslöhne für neue Mitarbeiter zu finden. Verwendet werden dabei diverse öffentlich verfügbare Datensätze, insbesondere auch der Kreditscore oder ob der neue Mitarbeiter in letzter Zeit einen Kredit aufgenommen hat oder mit seinen Kreditkartenzahlungen im Rückstand ist.
          https://www.marketwatch.com/story/employers-are-using-your-personal-data-to-figure-out-the-lowest-salary-youll-accept-c2b968fb

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          #5

          PS: Das bezieht sich in der beschriebenen Form primär auf die USA und andere Staaten mit schwach ausgeprägten #Datenschutz-Regeln. In Europa und der Schweiz wären automatisierte Lohnfestsetzungen in dieser Form nicht möglich. Hierzulande reichen allerdings die üblichen Vorurteile gegenüber Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund für tiefere Lohnangebote aus, ganz ohne Algorithmen oder KI.
          https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Dein-Lohn-haengt-davon-ab-wie-dringend-Du-den-Job-brauchst

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            PS: Das bezieht sich in der beschriebenen Form primär auf die USA und andere Staaten mit schwach ausgeprägten #Datenschutz-Regeln. In Europa und der Schweiz wären automatisierte Lohnfestsetzungen in dieser Form nicht möglich. Hierzulande reichen allerdings die üblichen Vorurteile gegenüber Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund für tiefere Lohnangebote aus, ganz ohne Algorithmen oder KI.
            https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Dein-Lohn-haengt-davon-ab-wie-dringend-Du-den-Job-brauchst

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            #6

            3️⃣ Der ideale Standort für Rechenzentren sei der Weltraum, zumindest wenn man Elon Musk und Co. glaubt. Seine Firma #SpaceX hat in den USA um die Bewilligung für 1 Million(!) Rechenzentren im Weltraum nachgesucht.

            Neben den technischen Fragezeichen über die Machbarkeit kommen natürlich auch noch politische Fragen, insbesondere, da diese tonnenschweren Boliden nicht nur über den USA kreisen würden.
            https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Faellt-uns-der-Himmel-bald-auf-den-Kopf

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              3️⃣ Der ideale Standort für Rechenzentren sei der Weltraum, zumindest wenn man Elon Musk und Co. glaubt. Seine Firma #SpaceX hat in den USA um die Bewilligung für 1 Million(!) Rechenzentren im Weltraum nachgesucht.

              Neben den technischen Fragezeichen über die Machbarkeit kommen natürlich auch noch politische Fragen, insbesondere, da diese tonnenschweren Boliden nicht nur über den USA kreisen würden.
              https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Faellt-uns-der-Himmel-bald-auf-den-Kopf

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              schrieb zuletzt editiert von
              #7

              So haben zwei Astronominnen (u.a. @sundogplanets) und eine Atmosphärenchemikerin sich in einem lesenswerten Artikel Gedanken zu den Risiken gemacht. Nicht nur haben sich die Anzahl aktiver Satelliten in den letzten fünf Jahren von grob 3000 auf aktuell etwa 15’000 Satelliten verfünffacht, der zusätzliche Start von einer Million grossen Satelliten würde da nochmals einen Faktor 60 draufsetzen. Und jeder Raketenstart trägt zum Klimawandel und Abbau der Ozonschicht bei.
              https://theconversation.com/a-new-space-race-could-turn-our-atmosphere-into-a-crematorium-for-satellites-276366

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              • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                Das Problem betrifft grundsätzlich nicht nur Signal, sondern alle Apps welche unter iOS (und vermutlich auch macOS) Push-Nachrichten erhalten können. Und es zeigt wieder einmal deutlich auf, dass End-to-End-Verschlüsselung komplexer ist als man auf den ersten Blick meinen könnte.

                Aber auch #Apple selbst, zumindest, sofern ihnen der Datenschutz ihrer Kunden am Herzen liegt. Eigentlich gibt es keinen Grund, Push-Nachrichten noch zu speichern, nachdem sie gelesen wurden.
                https://www.404media.co/fbi-extracts-suspects-deleted-signal-messages-saved-in-iphone-notification-database-2/

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                #8
                @marcel@waldvogel.family Andererseits ist iOS (neben Graphene) das OS, dass es dem FBI so schwer macht wie kein anderes, das Gerät überhaupt erst zu entsperren, um dann gespeicherte Benachrichtigungen lesen zu können.
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                  So haben zwei Astronominnen (u.a. @sundogplanets) und eine Atmosphärenchemikerin sich in einem lesenswerten Artikel Gedanken zu den Risiken gemacht. Nicht nur haben sich die Anzahl aktiver Satelliten in den letzten fünf Jahren von grob 3000 auf aktuell etwa 15’000 Satelliten verfünffacht, der zusätzliche Start von einer Million grossen Satelliten würde da nochmals einen Faktor 60 draufsetzen. Und jeder Raketenstart trägt zum Klimawandel und Abbau der Ozonschicht bei.
                  https://theconversation.com/a-new-space-race-could-turn-our-atmosphere-into-a-crematorium-for-satellites-276366

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #9

                  Die Forscherinnen stören sich vor allem an der entstehenden Wegwerfkultur im Weltraum. Jeder der Million Rechenzentren-Satelliten würde wohl nur wenige Jahre aktiv sein und dann irgendwo in der oberen Atmosphäre geparkt, mit unklaren Entwicklungen auf Atmosphäre und Klima.
                  Und möglicherweise mit einer Unzahl abstürzender mannsgrosser Metallfragmente, sobald die ersten dieser Wegwerfsatelliten aufhören würden, aktiv Kollisionen zu vermeiden.
                  https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Faellt-uns-der-Himmel-bald-auf-den-Kopf

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                    Die Forscherinnen stören sich vor allem an der entstehenden Wegwerfkultur im Weltraum. Jeder der Million Rechenzentren-Satelliten würde wohl nur wenige Jahre aktiv sein und dann irgendwo in der oberen Atmosphäre geparkt, mit unklaren Entwicklungen auf Atmosphäre und Klima.
                    Und möglicherweise mit einer Unzahl abstürzender mannsgrosser Metallfragmente, sobald die ersten dieser Wegwerfsatelliten aufhören würden, aktiv Kollisionen zu vermeiden.
                    https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Faellt-uns-der-Himmel-bald-auf-den-Kopf

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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #10

                    4️⃣ Ed Zitron analysiert die Investitions- und Bauvorhaben rund um KI-Rechenzentren schon länger. Nun hat er die Ankündigungen mit den Baueingaben und Baufortschritten verglichen. Seine Erkenntnis: Nur ein Bruchteil dessen, was angeblich aktuell gebaut werde, ist wirklich im Bau. Ist also das ganze exponentielle Wachstum nur ein Wunschtraum? Oder dient es dazu, die Börsenkurse zu neuen Höhenflügen zu motivieren?
                    https://www.wheresyoured.at/the-ai-industry-is-lying-to-you/

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                      4️⃣ Ed Zitron analysiert die Investitions- und Bauvorhaben rund um KI-Rechenzentren schon länger. Nun hat er die Ankündigungen mit den Baueingaben und Baufortschritten verglichen. Seine Erkenntnis: Nur ein Bruchteil dessen, was angeblich aktuell gebaut werde, ist wirklich im Bau. Ist also das ganze exponentielle Wachstum nur ein Wunschtraum? Oder dient es dazu, die Börsenkurse zu neuen Höhenflügen zu motivieren?
                      https://www.wheresyoured.at/the-ai-industry-is-lying-to-you/

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #11

                      Dies betrifft übrigens auch Europa: So soll bis Ende Jahr nördlich von London ein KI-Datenzentrum gebaut werden, welches «den Neid der Welt» auf sich ziehen soll und Grossbritannien zur «KI-Supermacht» werden lassen solle, wie der Guardian berichtet. Doch wenige Monate vor der angekündigten Fertigstellung ist das Gelände noch ein Altmetalllager.
                      #KI #Rechenzentrum
                      https://www.theguardian.com/technology/2026/mar/09/from-press-release-to-scrap-metal-site-the-essex-supercomputer-thats-still-a-scaffolding-yard

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                        Dies betrifft übrigens auch Europa: So soll bis Ende Jahr nördlich von London ein KI-Datenzentrum gebaut werden, welches «den Neid der Welt» auf sich ziehen soll und Grossbritannien zur «KI-Supermacht» werden lassen solle, wie der Guardian berichtet. Doch wenige Monate vor der angekündigten Fertigstellung ist das Gelände noch ein Altmetalllager.
                        #KI #Rechenzentrum
                        https://www.theguardian.com/technology/2026/mar/09/from-press-release-to-scrap-metal-site-the-essex-supercomputer-thats-still-a-scaffolding-yard

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #12

                        Auch das Geld, dass dafür investiert werden soll, sei möglicherweise nicht real, die Rechenzentren nicht neu und Jobs erst recht fraglich, wie weitere Guardian-Nachforschungen ergaben.

                        Die Blase ist vielleicht gar nicht so gross. Aber auch dann scheint nicht garantiert, dass die Investitionen sich so auszahlen, wie die KI-Firmen in Pressemitteilungen das gerne hätten.
                        https://www.theguardian.com/technology/2026/mar/09/revealed-uks-multibillion-ai-drive-is-built-on-phantom-investments

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                          Auch das Geld, dass dafür investiert werden soll, sei möglicherweise nicht real, die Rechenzentren nicht neu und Jobs erst recht fraglich, wie weitere Guardian-Nachforschungen ergaben.

                          Die Blase ist vielleicht gar nicht so gross. Aber auch dann scheint nicht garantiert, dass die Investitionen sich so auszahlen, wie die KI-Firmen in Pressemitteilungen das gerne hätten.
                          https://www.theguardian.com/technology/2026/mar/09/revealed-uks-multibillion-ai-drive-is-built-on-phantom-investments

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                          schrieb zuletzt editiert von
                          #13

                          5️⃣ Wer mit einem Chromium-basierten Browser (Chrome, Edge uvam.) bei LinkedIn vorbeisurft, dessen Browser wird – neben dem bei kommerziellen Webseiten „normalen“ Tracking – auch auf 6000 Browsererweiterungen abgeklopft, einige davon zu Konkurrenzprodukten. Einige davon ermöglichen auch Rückschlüsse auf die Religion der Person vor dem Rechner, also besonders schützenswerte Daten nach verschiedenen Datenschutzgesetzen.
                          #LinkedIn
                          https://dnip.ch/2024/03/26/der-taegliche-data-breach/

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                            PS: Das bezieht sich in der beschriebenen Form primär auf die USA und andere Staaten mit schwach ausgeprägten #Datenschutz-Regeln. In Europa und der Schweiz wären automatisierte Lohnfestsetzungen in dieser Form nicht möglich. Hierzulande reichen allerdings die üblichen Vorurteile gegenüber Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund für tiefere Lohnangebote aus, ganz ohne Algorithmen oder KI.
                            https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Dein-Lohn-haengt-davon-ab-wie-dringend-Du-den-Job-brauchst

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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #14

                            @marcel discrimination in employment used to have very strong protections in US law since the 1960s civil rights act which also led to a constitutional amendment. however tech companies were already among the most likely to breach these very clear protections, particularly microsoft—i have a close friend who is an incredibly sharp woman engineer who was told point blank she would never be promoted out of her current role (she left) and at twitter inc my manager was well known for doing the same and giving high-importance projects to male engineers (he did this for me—he assumed i would be an ally to him). unfortunately i suspect outright illegal discrimination in employment to become much more prominent in the US

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                              5️⃣ Wer mit einem Chromium-basierten Browser (Chrome, Edge uvam.) bei LinkedIn vorbeisurft, dessen Browser wird – neben dem bei kommerziellen Webseiten „normalen“ Tracking – auch auf 6000 Browsererweiterungen abgeklopft, einige davon zu Konkurrenzprodukten. Einige davon ermöglichen auch Rückschlüsse auf die Religion der Person vor dem Rechner, also besonders schützenswerte Daten nach verschiedenen Datenschutzgesetzen.
                              #LinkedIn
                              https://dnip.ch/2024/03/26/der-taegliche-data-breach/

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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #15

                              Auch der Aufschrei, der darum gemacht wurde, ist ungeschickt. So stellte sich heraus, dass der vorgebliche „Browsergate“ möglicherweise gar nicht der Verbesserung unseres Datenschutzes dient, sondern unseren Datenschutz weiter untergraben soll. Die Personen hinter der Browsergate-Webseite scheinen nämlich auch die Personen hinter Teamfluence zu sein, einem Tool, das die Abfragelimiten von LinkedIn zu umgehen versucht. Und die so auf einer LinkedIn-Blacklist gelandet sind.
                              https://social.treehouse.systems/@vantiss/116342005257886265

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                              • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                                Auch der Aufschrei, der darum gemacht wurde, ist ungeschickt. So stellte sich heraus, dass der vorgebliche „Browsergate“ möglicherweise gar nicht der Verbesserung unseres Datenschutzes dient, sondern unseren Datenschutz weiter untergraben soll. Die Personen hinter der Browsergate-Webseite scheinen nämlich auch die Personen hinter Teamfluence zu sein, einem Tool, das die Abfragelimiten von LinkedIn zu umgehen versucht. Und die so auf einer LinkedIn-Blacklist gelandet sind.
                                https://social.treehouse.systems/@vantiss/116342005257886265

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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #16

                                Also bitte: Unterstellt nicht anderen Firmen Datenschutzverstösse, wenn ihr selber nach persönlichen Daten giert. Und betitelt es nicht mit „LinkedIn is illegally searching your computer“, wenn es „nur“ die Browser-Extension-Liste ist. Insbesondere bei einer Plattform, die in gewissen professionellen Umfeldern fast Pflicht ist.
                                https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#LinkedIn-klinkt-sich-ein

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                                • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                                  Also bitte: Unterstellt nicht anderen Firmen Datenschutzverstösse, wenn ihr selber nach persönlichen Daten giert. Und betitelt es nicht mit „LinkedIn is illegally searching your computer“, wenn es „nur“ die Browser-Extension-Liste ist. Insbesondere bei einer Plattform, die in gewissen professionellen Umfeldern fast Pflicht ist.
                                  https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#LinkedIn-klinkt-sich-ein

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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #17

                                  6️⃣ Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum in der Schweiz im Gegensatz zu anderen Ländern Glasfasern mit 1, 10 oder sogar 25 GBit für up- und downstream praktisch überall verfügbar sein, und dies erst noch zu bezahlbaren Preisen. Die Antwort lautet schlicht „durchdachte Regulierung“.
                                  #Glasfaser
                                  https://sschueller.github.io/posts/the-free-market-lie/

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                                  • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                                    6️⃣ Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum in der Schweiz im Gegensatz zu anderen Ländern Glasfasern mit 1, 10 oder sogar 25 GBit für up- und downstream praktisch überall verfügbar sein, und dies erst noch zu bezahlbaren Preisen. Die Antwort lautet schlicht „durchdachte Regulierung“.
                                    #Glasfaser
                                    https://sschueller.github.io/posts/the-free-market-lie/

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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #18

                                    7️⃣ In Spanien sind gewisse IT-Dienste (z.B. Zugang zu Docker-Containern) gesperrt, während ein Fussballspiel läuft. Das wirkt sich auch auf Alarmanlagen und Ortungsdienste für Demenzpatienten. Der Grund? Die spanische Fussballiga lässt ISPs per Gerichtsanordnung ganze Bereiche von IP-Adressen sperren, über die möglicherweise auch illegale Fussballstreams angeboten werden könnten. Auch wenn sie lebenswichtig sein könnten.
                                    https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Und-schliesslich

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                                    • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                                      6️⃣ Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum in der Schweiz im Gegensatz zu anderen Ländern Glasfasern mit 1, 10 oder sogar 25 GBit für up- und downstream praktisch überall verfügbar sein, und dies erst noch zu bezahlbaren Preisen. Die Antwort lautet schlicht „durchdachte Regulierung“.
                                      #Glasfaser
                                      https://sschueller.github.io/posts/the-free-market-lie/

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                                      #19
                                      @marcel Also hier jedenfalls noch nicht - hier gibts nur Kupfer.
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