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Ich hab sowas von die Schnauze voll.

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    #1

    Ich hab sowas von die Schnauze voll. Da will eine Management-Person eines Multi-Milliarden-Konzerns (mit IAAP-Accessibility-Zertifikat) Expertise von behinderten Screenreader-Nutzenden auf Mastodon einkaufen. Eine Stunde testen für 50 Dollar. Aber nich direkt als Geld, sondern als Gutschein.

    Diese Branche ist ja oft ausbeuterisch gegenüber Behinderten und ich rede auch weißgottnicht zum ersten Mal darüber, aber dieses Level an Dreistigkeit ist schon mal wieder was ganz besonderes.

    ? ? ? svenja@mstdn.gamesS ? 6 Antworten Letzte Antwort
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    • ? Gast

      Ich hab sowas von die Schnauze voll. Da will eine Management-Person eines Multi-Milliarden-Konzerns (mit IAAP-Accessibility-Zertifikat) Expertise von behinderten Screenreader-Nutzenden auf Mastodon einkaufen. Eine Stunde testen für 50 Dollar. Aber nich direkt als Geld, sondern als Gutschein.

      Diese Branche ist ja oft ausbeuterisch gegenüber Behinderten und ich rede auch weißgottnicht zum ersten Mal darüber, aber dieses Level an Dreistigkeit ist schon mal wieder was ganz besonderes.

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      Gast
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Die Person profitiert von dieser Arbeit hundertfach. Nicht nur monetär (weil das *viel* zu günstig ist) sondern auch, weil das die beste Weiterbildung überhaupt ist, die die Person bekommen kann. Wir sind hier im Fedi, die Leute die so nen Post sehen sind sehr wahrscheinlich technisch fundierte Blinde die wissen, wie Software unter der Haube funktioniert.

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        Die Person profitiert von dieser Arbeit hundertfach. Nicht nur monetär (weil das *viel* zu günstig ist) sondern auch, weil das die beste Weiterbildung überhaupt ist, die die Person bekommen kann. Wir sind hier im Fedi, die Leute die so nen Post sehen sind sehr wahrscheinlich technisch fundierte Blinde die wissen, wie Software unter der Haube funktioniert.

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        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Aber auch, weil die Person durch dieses Wissen (mind you, die Person verdient ihr Geld mit Barrierefreiheitsarbeit für besagten Großkonzern im Finanzsektor) selbst sowohl im Ansehen als auch in deren Expertise „wertvoller“ wird. Und wer bezahlt diesen beruflichen Aufschwung und diese notwendige Bildung? Scheinbar nicht die Person selbst, sondern die Behinderten, die das der Person ermöglichen.

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          Aber auch, weil die Person durch dieses Wissen (mind you, die Person verdient ihr Geld mit Barrierefreiheitsarbeit für besagten Großkonzern im Finanzsektor) selbst sowohl im Ansehen als auch in deren Expertise „wertvoller“ wird. Und wer bezahlt diesen beruflichen Aufschwung und diese notwendige Bildung? Scheinbar nicht die Person selbst, sondern die Behinderten, die das der Person ermöglichen.

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          Gast
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Wenn das ein Angebot für irgendwas in Verbindung stehend mit dem Großkonzern ist, sei Manager*in und such dir Leute im Konzern für dein Feedback, die das in ihrer bezahlten Arbeitszeit machen.

          Wenn das was privates ist, ist der Preis mindestens dein fünffacher Stundenlohn, einfach weil du von Vornerein Ausbeutung ok findest und weil du so stark von dieser Arbeit profitierst, auch beruflich, auch monetär.

          ? ? ? 3 Antworten Letzte Antwort
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            Wenn das ein Angebot für irgendwas in Verbindung stehend mit dem Großkonzern ist, sei Manager*in und such dir Leute im Konzern für dein Feedback, die das in ihrer bezahlten Arbeitszeit machen.

            Wenn das was privates ist, ist der Preis mindestens dein fünffacher Stundenlohn, einfach weil du von Vornerein Ausbeutung ok findest und weil du so stark von dieser Arbeit profitierst, auch beruflich, auch monetär.

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            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            @kc vorallem hat sich das schon nach klassischem Betrugsschema gelesen.

            1 Antwort Letzte Antwort
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              Wenn das ein Angebot für irgendwas in Verbindung stehend mit dem Großkonzern ist, sei Manager*in und such dir Leute im Konzern für dein Feedback, die das in ihrer bezahlten Arbeitszeit machen.

              Wenn das was privates ist, ist der Preis mindestens dein fünffacher Stundenlohn, einfach weil du von Vornerein Ausbeutung ok findest und weil du so stark von dieser Arbeit profitierst, auch beruflich, auch monetär.

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              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Ich helf ja wirklich unfassbar gerne Leuten auch kostenlos, die privat irgendein Barrierefreiheitsproblem haben oder wenn es für die gesuchte Information keine trivialen und freien Ressourcen gibt. Aber halt nicht, wenn die „Gegenleistung“ für unspezifisches Spezialwissen zu Software, das zu kennen und verifizieren dein literal Job ist, ein lausiger 50$ Gutschein ist.

              ? ? johannamakesgames@mastodon.gamedev.placeJ 3 Antworten Letzte Antwort
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                Ich helf ja wirklich unfassbar gerne Leuten auch kostenlos, die privat irgendein Barrierefreiheitsproblem haben oder wenn es für die gesuchte Information keine trivialen und freien Ressourcen gibt. Aber halt nicht, wenn die „Gegenleistung“ für unspezifisches Spezialwissen zu Software, das zu kennen und verifizieren dein literal Job ist, ein lausiger 50$ Gutschein ist.

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                Gast
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                @kc vorallem irgend ein Gutschein... Noch nichtmal Geld. Absolute Frechheit sowas.

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                • ? Gast

                  @kc vorallem irgend ein Gutschein... Noch nichtmal Geld. Absolute Frechheit sowas.

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                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  @SuicideSchaf @kc +9001%

                  Sowas geht garnicht, und wenn es kein "Karrieresuizid" wäre würd' ich diejenige Person boßstellen, wenn dies keine private Offerte unter NDA war...

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                    Ich helf ja wirklich unfassbar gerne Leuten auch kostenlos, die privat irgendein Barrierefreiheitsproblem haben oder wenn es für die gesuchte Information keine trivialen und freien Ressourcen gibt. Aber halt nicht, wenn die „Gegenleistung“ für unspezifisches Spezialwissen zu Software, das zu kennen und verifizieren dein literal Job ist, ein lausiger 50$ Gutschein ist.

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                    #9

                    Und wie üblich bin ich jetzt die pöse kc, weil ich das nich nett gesagt hab.

                    Ja, 50$ ist viel für ne Stunde, aber nicht wenn du Freelancerin bist. 19% gehen weg auf Umsatzsteuer, von den übrigen 41€ weitere mindestens 20% Einkommenssteuer, teurere Krankenversicherung weil doppelter Beitrag, selbstorganisierte unsichere Altersvorsorge, Administrationskosten- und dafür notwendige zusätzliche Arbeitszeit, uswusf… ja, da bleibt unter Mindestlohn übrig.

                    Hab ich Crip Tax und Crip Time erwähnt?

                    ? ? ? ? exil_inselette@norden.socialE 5 Antworten Letzte Antwort
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                    • ? Gast

                      Und wie üblich bin ich jetzt die pöse kc, weil ich das nich nett gesagt hab.

                      Ja, 50$ ist viel für ne Stunde, aber nicht wenn du Freelancerin bist. 19% gehen weg auf Umsatzsteuer, von den übrigen 41€ weitere mindestens 20% Einkommenssteuer, teurere Krankenversicherung weil doppelter Beitrag, selbstorganisierte unsichere Altersvorsorge, Administrationskosten- und dafür notwendige zusätzliche Arbeitszeit, uswusf… ja, da bleibt unter Mindestlohn übrig.

                      Hab ich Crip Tax und Crip Time erwähnt?

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                      Gast
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      @kc nö. Jeder der solche Angebote für Firmen macht sollte all das ganz genau wissen. Wer trotzdem mit sowas ankommt muss auch mit der Reaktion klarkommen.

                      Also hast du sogar *nochmal* die Arbeit für andere gemacht, das zu erklären.

                      Ansonsten gilt ja immer noch, dass eine ruppige, knappe und korrekte Antwort immer besser ist als eine freundliche aber falsche.

                      Nix pöse.

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                        johannamakesgames@mastodon.gamedev.placeJ This user is from outside of this forum
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                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        @kc ein 50 $ Gutschein für eine Freiberuflerin ist eine Beleidigung

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                          Und wie üblich bin ich jetzt die pöse kc, weil ich das nich nett gesagt hab.

                          Ja, 50$ ist viel für ne Stunde, aber nicht wenn du Freelancerin bist. 19% gehen weg auf Umsatzsteuer, von den übrigen 41€ weitere mindestens 20% Einkommenssteuer, teurere Krankenversicherung weil doppelter Beitrag, selbstorganisierte unsichere Altersvorsorge, Administrationskosten- und dafür notwendige zusätzliche Arbeitszeit, uswusf… ja, da bleibt unter Mindestlohn übrig.

                          Hab ich Crip Tax und Crip Time erwähnt?

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                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #12

                          @kc ich fand das sogar ausgesprochen höflich ausgedrückt. ☺️

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • ? Gast

                            Und wie üblich bin ich jetzt die pöse kc, weil ich das nich nett gesagt hab.

                            Ja, 50$ ist viel für ne Stunde, aber nicht wenn du Freelancerin bist. 19% gehen weg auf Umsatzsteuer, von den übrigen 41€ weitere mindestens 20% Einkommenssteuer, teurere Krankenversicherung weil doppelter Beitrag, selbstorganisierte unsichere Altersvorsorge, Administrationskosten- und dafür notwendige zusätzliche Arbeitszeit, uswusf… ja, da bleibt unter Mindestlohn übrig.

                            Hab ich Crip Tax und Crip Time erwähnt?

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                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #13

                            @kc Bei dreisten Vorschlägen darf man auch freche und "böse" Antworten geben. Das müssen Kunden abkönnen, gerade wenn sie Profis sind.

                            Bloß nicht unter einer marktüblichen Akkord drücken lassen, der kaum zum Leben reicht.

                            Kenn das nur von früher Veranstaltungsbranche. Da gab es "Haue" für Kollegen die sich zu sehr drücken ließen, weil es den Schnitt zum Leben für alle versaut.

                            Dann lieber kostenlos. Die Erwartungshaltung ist dann anders und keiner schreibt einem vor was man zu tun hat.

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                              Wenn das ein Angebot für irgendwas in Verbindung stehend mit dem Großkonzern ist, sei Manager*in und such dir Leute im Konzern für dein Feedback, die das in ihrer bezahlten Arbeitszeit machen.

                              Wenn das was privates ist, ist der Preis mindestens dein fünffacher Stundenlohn, einfach weil du von Vornerein Ausbeutung ok findest und weil du so stark von dieser Arbeit profitierst, auch beruflich, auch monetär.

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                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #14

                              @kc dein direkter Kommentar dazu ist übrigens irgendwie von dem Angebot abgeschnitten worden.
                              Weiß nicht wie, der Original-toot ist jedenfalls noch vorhanden. Möglicherweise wurde ein Toot dazwischen gelöscht.

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                                Ich hab sowas von die Schnauze voll. Da will eine Management-Person eines Multi-Milliarden-Konzerns (mit IAAP-Accessibility-Zertifikat) Expertise von behinderten Screenreader-Nutzenden auf Mastodon einkaufen. Eine Stunde testen für 50 Dollar. Aber nich direkt als Geld, sondern als Gutschein.

                                Diese Branche ist ja oft ausbeuterisch gegenüber Behinderten und ich rede auch weißgottnicht zum ersten Mal darüber, aber dieses Level an Dreistigkeit ist schon mal wieder was ganz besonderes.

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                                #15

                                @kc ich habe den Post auch gesehen und für mich liest sich das eher wie eine der völlig üblichen Aktionen, bei der jeder Interessierte (oder jeder mit der entsprechenden Qualifizierung) sich ein Taschengeld dazuverdienen kann.

                                Das Angebot richtet sich nicht an Experten, die das vllt beruflich machen, sondern an den ganz gemeinen Nutzer.

                                Ich bin Autofahrer, also habe ich mal bei einer Befragung und Verhaltenstest im Fahrzeugkontext teilgenommen. Auch das wurde mit 50 € "vergütet". Das ist ein Taschengeld / Aufwandsentschädigung - kein Job. Und völlig freiwillig zu sehen.

                                Nicht böse gemeint, aber ich glaube du hast die Anfrage falsch verstanden.

                                ? ? 2 Antworten Letzte Antwort
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                                  Ich hab sowas von die Schnauze voll. Da will eine Management-Person eines Multi-Milliarden-Konzerns (mit IAAP-Accessibility-Zertifikat) Expertise von behinderten Screenreader-Nutzenden auf Mastodon einkaufen. Eine Stunde testen für 50 Dollar. Aber nich direkt als Geld, sondern als Gutschein.

                                  Diese Branche ist ja oft ausbeuterisch gegenüber Behinderten und ich rede auch weißgottnicht zum ersten Mal darüber, aber dieses Level an Dreistigkeit ist schon mal wieder was ganz besonderes.

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                                  #16

                                  @kc Man wird nun mal nicht reich, wenn man niemanden ausbeutet 😆🙈

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                    @kc ich habe den Post auch gesehen und für mich liest sich das eher wie eine der völlig üblichen Aktionen, bei der jeder Interessierte (oder jeder mit der entsprechenden Qualifizierung) sich ein Taschengeld dazuverdienen kann.

                                    Das Angebot richtet sich nicht an Experten, die das vllt beruflich machen, sondern an den ganz gemeinen Nutzer.

                                    Ich bin Autofahrer, also habe ich mal bei einer Befragung und Verhaltenstest im Fahrzeugkontext teilgenommen. Auch das wurde mit 50 € "vergütet". Das ist ein Taschengeld / Aufwandsentschädigung - kein Job. Und völlig freiwillig zu sehen.

                                    Nicht böse gemeint, aber ich glaube du hast die Anfrage falsch verstanden.

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                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #17

                                    @thomas Ne, die Anfrage ist völlig egal wie anders zu lesen eher auf der Ebene „Kassierer fragt oberste regional verantwortliche Person des Geschäfts nach Tipps wie man den Boden wischt, aber in deren Freizeit“.

                                    Das is keine Aufwandsentschädigung.

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                      @kc ich habe den Post auch gesehen und für mich liest sich das eher wie eine der völlig üblichen Aktionen, bei der jeder Interessierte (oder jeder mit der entsprechenden Qualifizierung) sich ein Taschengeld dazuverdienen kann.

                                      Das Angebot richtet sich nicht an Experten, die das vllt beruflich machen, sondern an den ganz gemeinen Nutzer.

                                      Ich bin Autofahrer, also habe ich mal bei einer Befragung und Verhaltenstest im Fahrzeugkontext teilgenommen. Auch das wurde mit 50 € "vergütet". Das ist ein Taschengeld / Aufwandsentschädigung - kein Job. Und völlig freiwillig zu sehen.

                                      Nicht böse gemeint, aber ich glaube du hast die Anfrage falsch verstanden.

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                                      Gast
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #18

                                      @thomas @kc Das Problem ist nur, dass sehr vielen behinderten Menschen für ihre Expertise nahezu ausschließlich solch ein Taschengeld angeboten bekommen. Hier geht es ja um einen mehr oder weniger tiefen Einblick in Lebensrealitäten, die eben nicht so auf der Straße liegen, sorry, schlechter Wortwitz, wie Autofahrende, Radfahrende oder andere Zielgruppen, die extrem viel größer sind.

                                      Was man hier für ein Taschengeld einkaufen möchte ist Expertise durch Erleben, also jahrelange Erfahrung. Als Experte gilt dank dieser heroischen Spendabilität aber der Nichtbehinderte.

                                      Ich verstehe aber, dass das nicht leicht nachzuvollziehen ist.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • ? Gast

                                        Und wie üblich bin ich jetzt die pöse kc, weil ich das nich nett gesagt hab.

                                        Ja, 50$ ist viel für ne Stunde, aber nicht wenn du Freelancerin bist. 19% gehen weg auf Umsatzsteuer, von den übrigen 41€ weitere mindestens 20% Einkommenssteuer, teurere Krankenversicherung weil doppelter Beitrag, selbstorganisierte unsichere Altersvorsorge, Administrationskosten- und dafür notwendige zusätzliche Arbeitszeit, uswusf… ja, da bleibt unter Mindestlohn übrig.

                                        Hab ich Crip Tax und Crip Time erwähnt?

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                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #19

                                        @kc
                                        Ich dachte ich geb dir den Gutschein um zu bestimmen wo das Geld landet anstatt in deiner Tasche 🙃

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • ? Gast

                                          @kc dein direkter Kommentar dazu ist übrigens irgendwie von dem Angebot abgeschnitten worden.
                                          Weiß nicht wie, der Original-toot ist jedenfalls noch vorhanden. Möglicherweise wurde ein Toot dazwischen gelöscht.

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                                          Gast
                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #20

                                          @meissda @kc https://front-end.social/@hmig/116001448849794492

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