Wenn ich die Rentenperspektiven anderer in meinem Alter (ü60) höre, denke ich, wie anders die Welt von arbeitsweltkompatiblen Menschen im Vergleich zu jener von Menschen wie mir doch ist.
-
Wenn ich die Rentenperspektiven anderer in meinem Alter (ü60) höre, denke ich, wie anders die Welt von arbeitsweltkompatiblen Menschen im Vergleich zu jener von Menschen wie mir doch ist. Total andere Ausgangslagen, die sich auf alle Lebensbereiche auswirken.
Immerhin werde ich schon mit 63 Jahren frühpensioniert, sprich: von der einen zur anderen Kasse weitergereicht, doch ich werde wohl lebenslänglich Ergänzungsleistungen brauchen. (Ja, immerhin gibt es diese Möglichkeiten, worüber ich sehr froh bin. Ich lasse mir meine Würde nicht nehmen.)
Warum? Ich konnte schon seit Mitte 20 nicht mehr voll arbeiten, weil ich dazu nicht genug (Anpassungs-)Energie hatte; und seit 9 Jahren bin ich ganz raus. Für eine Nichterwerbsfähigkeitsrente war ich 2 % zu wenig kaputt. Dabei hätte ich, da bin ich mir sicher, statt zu kosten, weiterarbeiten können, allerdings unter anderen Bedingungen. Home-Office zum Beispiel.
Doch leider werden Menschen, die anders ticken lieber ausgemustert als mitgedacht. Außerdem braucht es ja Feindbilder; Schmarotzer*innen, auf denen sich herumhacken lässt und die sich nicht wehren können.
In meinem Kanton wird in zwei Wochen darüber nachgedacht, ob die Sozialhilfebezüger*innen noch weniger Geld bekommen sollen. -
Wenn ich die Rentenperspektiven anderer in meinem Alter (ü60) höre, denke ich, wie anders die Welt von arbeitsweltkompatiblen Menschen im Vergleich zu jener von Menschen wie mir doch ist. Total andere Ausgangslagen, die sich auf alle Lebensbereiche auswirken.
Immerhin werde ich schon mit 63 Jahren frühpensioniert, sprich: von der einen zur anderen Kasse weitergereicht, doch ich werde wohl lebenslänglich Ergänzungsleistungen brauchen. (Ja, immerhin gibt es diese Möglichkeiten, worüber ich sehr froh bin. Ich lasse mir meine Würde nicht nehmen.)
Warum? Ich konnte schon seit Mitte 20 nicht mehr voll arbeiten, weil ich dazu nicht genug (Anpassungs-)Energie hatte; und seit 9 Jahren bin ich ganz raus. Für eine Nichterwerbsfähigkeitsrente war ich 2 % zu wenig kaputt. Dabei hätte ich, da bin ich mir sicher, statt zu kosten, weiterarbeiten können, allerdings unter anderen Bedingungen. Home-Office zum Beispiel.
Doch leider werden Menschen, die anders ticken lieber ausgemustert als mitgedacht. Außerdem braucht es ja Feindbilder; Schmarotzer*innen, auf denen sich herumhacken lässt und die sich nicht wehren können.
In meinem Kanton wird in zwei Wochen darüber nachgedacht, ob die Sozialhilfebezüger*innen noch weniger Geld bekommen sollen.@sofasophia
Merci fürs teilen. Mir fehlen gerade die Worte - hadere damit wie hart die Schweiz doch ist.Hoffe du wirst deine Pension trotzdem geniessen können.
