@pmj hab meine meinung geändert...übelster rape culture-humor. @nohillside @mavori @marcel
adfichter@infosec.exchange
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@pmj hab meine meinung geändert...übelster rape culture-humor. -
Ein neuer David gegen Goliath-Kampf: Staatsanwaltschaften aus der Romandie verpflichten Telcos einzelne Websites zu sperren.@giggls exakt! einfach selber einstellen..und nicht das was swisscom & co vorgibt.
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Ein neuer David gegen Goliath-Kampf: Staatsanwaltschaften aus der Romandie verpflichten Telcos einzelne Websites zu sperren.Ein neuer David gegen Goliath-Kampf: Staatsanwaltschaften aus der Romandie verpflichten Telcos einzelne Websites zu sperren. Obwohl es dafür keine gesetzliche Grundlage gibt.
Fast alle (Salt, Sunrise und Swisscom) setzen brav um. Nur Init 7 will diesen Präzedenzfall bei seinen Kunden verhindern. Und einen gerichtlichen Entscheid erzwingen.
Eine Website wie Grondementsdesterres.org (von Klimaaktivisten) ist - je nachdem wer Dein Internet-Provider ist und je nachdem ob du dein DNS-Provider selber geändert hast - schon gesperrt.
Warum dieser Fall so wichtig ist, warum eine Sperrung durch Internet Provider Kollateralschäden auslöst, und warum dieser Fall an Quad 9 erinnert...all diese juristischen und technischen Fragen dröseln meine Kollegin Brigitte Hürlimann und ich hier auf:
https://www.republik.ch/2026/04/14/netzsperren-die-grossen-kuschen-der-rebell-kaempft
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In meinem zweiten CTRL-Newsletter hab ich es schon empfohlen (morgen folgt übrigens Nr.In meinem zweiten CTRL-Newsletter hab ich es schon empfohlen (morgen folgt übrigens Nr. 3
). Aber hier nochmals ein eigener Beitrag. Cookie-Banner, Tech-Themen, DSGVO- alles trockene Themen, staubig... Daher empfehle ich euch unbedingt DIESEN fünfzigminütigen Film, ihr werdet keine Minute bereuen.
Hauptaussage: "Eine Advertising ID, ein Datenpunkt Arbeit, ein Datenpunkt Zuhause". Das reicht bereits sagt der Tech-Journalist Sebastian M. Er und Ingo Dachwitz haben sich einfach so mal einen Datensatz beschaffen. Über Bewegungsprofile von Tausenden von Menschen...Und: wer noch eins draufzahlt, erhält quasi Echtzeitinformationen einer Mobile Advertising ID.
Diese Standortdaten von uns allen werden weitergegeben- Via Games-Apps, Wetter-Apps und News-Apps (looking at you Ringier, Watson, NZZ und Tagesanzeiger). Wegen den 800 Werbepartnern mit denen man Standortinformationen teilt (manchmal ungefähre/ungenaue, manchmal so genaue, dass sogar bekannt ist, in welchem Stockwerk sich die Person befindet). SRF hat rausgefunden, dass 19 der meistbesuchten Websites (ein grosser Teil davon Medien) GENAUE Standortdaten mit mindestens 20 Partnern teilt...
- Das hat Auswirkungen auf die ägyptische Journalistin, die nach Berlin geflüchtet ist und trotzdem von Gefolgsmännern des Staates aufgespürt wird.
-Auf ukrainische Soldaten an der Front.
- Auf die 18-jährige Abiturientin...
- Auf die schwangere Amerikanerin, die in einen anderen US-Bundesstaat flüchtet um abzutreiben. Und dafür bestraft wird.
sie alle konnten von Journalisten manuell schnell gefunden werden. Denn von der Mobile Advertising ID zum echten Namen braucht es nicht mehr viel.
Ingo hat sich selbst im Datensatz gefunden...Und er vermutete in seinem Fall Wetter Online dahinter. Und es ist perfide: denn eine Wetter App funktioniert natürlich mit dem Standort-Angabe am Besten.
Die genaue Wege im AdvertisingTech-Dschungel sind verworren und unübersichtlich. Fakt ist: die Datensätze mit unseren täglichen Beweungsprofilen können schnell erworben werden. Und sie werden von Marketingexperten genauso gekauft wie von Geheimdiensten und autoritären Staaten.
Wie ich schon mal sagte: Wetter-Apps, Games und werbefinanzierten Medien machen sich zum Erfüllungsgehilfen von Geheimdiensten.
Ah ja am 20. April entscheidet das US-Parlament ob der Kauf von diesen Standortdaten bei Datenbrokern durch amerikanische Geheimdienste verboten sein soll (weil dies einfach so ohne Gerichtsbeschluss möglich ist).
Dies gilt aber nur für die amerikanische Bevölkerung. Natürlich darf das FBI und die NSA weiterhin unsere Standortdaten in Europa einkaufen.
Anway: In die "Einstellungen" rein. "Standort" eingeben, Apps anschauen, wo man darauf Zugriff gibt. Und wenn möglich überall deaktivieren. Denn auch wenn nur "wenn Apps in Gebrauch" aktiv ist, reicht das schon für eine stattliche Menge.
https://www.arte.tv/de/videos/123951-000-A/gefaehrliche-apps-im-netz-der-datenhaendler/
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don't forget: weakening europe is a declared goal of the national security strategy of the US government.don't forget: weakening europe is a declared goal of the national security strategy of the US government.
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RE: https://infosec.exchange/@adfichter/116329160026076266RE: https://infosec.exchange/@adfichter/116329160026076266
More technical analysis here: https://vmfunc.re/blog/persona
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Du hast dich bei LinkedIn verifizieren lassen für ein blauen Häkchen?Du hast dich bei LinkedIn verifizieren lassen für ein blauen Häkchen? Tut mir leid für dich.
Dein Pass, ID und biometrische Daten schlummern jetzt bei Peter Thiels finanziertem "Persona Identitites" wurde schon mit etlichen staatlichen Datenbanken der USA abgeglichen. Wird nach Belieben an alle US-Behörden weitergegeben.
Aus dem hervorragenden Text bei golem.de (eines der besten Tech-Magazine zurzeit):
"Und wer führt die "Datenerhebung und -analyse" durch? Anthropic, OpenAI und Groqcloud. Drei KI-Unternehmen verarbeiten unsere Reisepass- und Selfiedaten. Mein von der Regierung ausgestelltes Ausweisdokument wird den Unternehmen zugeführt, die große Sprachmodelle und KI-Systeme entwickeln.
AWS übernimmt die "Bildverarbeitung". Das bedeutet, dass mein Gesicht durch die Infrastruktur von Amazon geleitet wird. Die "Geräteauswertung" übernimmt Fingerprint JS – ein Unternehmen, dessen Name buchstäblich auf das verweist, was es tut. Es erstellt einen Fingerabdruck meines Geräts, während Persona einen Fingerabdruck meines Gesichts erstellt.
In den Richtlinien von Persona heißt es, diese Scandaten würden "nach Abschluss der Verifizierung oder innerhalb von sechs Monaten nach Ihrer letzten Interaktion" vernichtet. Gut.
Aber es gibt eine Ausnahme: "... es sei denn, Persona ist gesetzlich oder aufgrund eines Rechtsverfahrens anderweitig verpflichtet, die Daten aufzubewahren".
"Der Verifizierungsprozess hat nur drei Minuten gedauert: Scan, Selfie, fertig. Zu verstehen, womit ich mich tatsächlich einverstanden erklärt habe, hat dagegen ein ganzes Wochenende in Anspruch genommen und die Lektüre von 34 Seiten juristischer Dokumente erfordert.
Ich habe einem US-Unternehmen meinen Reisepass, mein Gesicht und die mathematische Geometrie meines Schädels übergeben. Es hat mich mit Kreditauskunfteien und staatlichen Datenbanken abgeglichen und wird meine Daten nutzen, um KI zu trainieren. Und wenn die US-Regierung anklopft, wird es alles herausgeben, selbst, wenn die Daten in Europa gespeichert sind und ich Europäer bin – möglicherweise, ohne mir jemals davon zu erzählen.
Und das alles für ein kleines blaues Häkchen auf irgendeinem beruflichen Netzwerk. Ich will niemandem vorschreiben, die Verifizierung zu überspringen. Aber jeder sollte wissen, was er sich einhandelt. Persona weiß es. Linkedin weiß es. Der Einzige, der im Dunkeln tappt, ist derjenige, der seinen Reisepass vor die Kamera hält."
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RE: https://infosec.exchange/@adfichter/116284168629855430RE: https://infosec.exchange/@adfichter/116284168629855430
Everyone here should read this.
The Best I've seen so far about AI Warfare of the US Army.
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RE: https://infosec.exchange/@adfichter/116284168629855430RE: https://infosec.exchange/@adfichter/116284168629855430
Its Palantir...not Claude, not OpenAI.
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wer kann https://grondementsdesterres.org/ öffnen und hat einen schweizer internet provider?wer kann https://grondementsdesterres.org/ öffnen und hat einen schweizer internet provider? (nicht init 7)
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Verfahren: Republik versus Amazon 2:0 😎 💥 🍿 🎉Verfahren: Republik versus Amazon 2:0
Da sich auch die Bundesangestellten immer mehr fragen, warum Amazon sich so sehr gegen Transparenz und gegen die Veröffentlichung der Rahmenverträge wehrt...und das auch dazu führt, dass geplante Zuschläge wieder zurückgezogen werden, hat der IT-Konzern von Jeff Bezos seinen Widerstand endlich aufgegeben.
Und will sich auf die "konstruktive Zusammenarbeit" mit der Bundesverwaltung konzentrieren
Der Rahmenvertrag werden wir in Kürze erhalten, publizieren und die Bundeskanzlei darf ihn dann auch veröffentlichen.
Warum das wichtig ist: Die Bundesämter arbeiten «nur» mit Microsoft und Amazon zusammenarbeiten (nicht mit Oracle, IBM und Alibaba). So laufen zurzeit Zoll-Apps auf der Cloud von Amazon und das Organspenderegister auf der Microsoft-Cloud. Und sie werden noch eine Weile dort bleiben.
Der Grund: Die vom Bundesamt für Informatik und Telekommunikation geplante grosse Swiss Government Cloud SGC ist noch nirgends; es gab noch nicht einmal eine Ausschreibung dafür. Damit Anwendungen wie die Zoll-Apps nicht plötzlich abgeschaltet werden, hat die Bundeskanzlei die Rahmenverträge mit den amerikanischen und chinesischen Konzernen nochmals um fünf Jahre verlängert.
Umso wichtiger ist es für die Öffentlichkeit und die Schweizer Bevölkerung, zu erfahren, was genau in den Rahmenverträgen zwischen Bund und Big-Tech-Konzernen steht.
In meinem nächsten Artikel werde ich diese Verträge gemeinsam mit unbefangenen IT Beschaffungsjurist:innen nun im Detail studieren.
Alle Details hier: https://www.republik.ch/2026/03/23/amazon-gibt-auf
Fazit: Die Republik reüssierte in diesem Kampf für Transparenz.
Das ist eine gute Nachricht für den Schweizer Rechtsstaat und die Demokratie.
Einziger Wermutstropfen: Das ganze Theater von Big Tech rund um die Veröffentlichung von Verträgen kostete die Steuerzahler eine Viertelmillion Franken.