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Aktuell Bestbewertet Umstritten

  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
    marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

    7️⃣ In Spanien sind gewisse IT-Dienste (z.B. Zugang zu Docker-Containern) gesperrt, während ein Fussballspiel läuft. Das wirkt sich auch auf Alarmanlagen und Ortungsdienste für Demenzpatienten. Der Grund? Die spanische Fussballiga lässt ISPs per Gerichtsanordnung ganze Bereiche von IP-Adressen sperren, über die möglicherweise auch illegale Fussballstreams angeboten werden könnten. Auch wenn sie lebenswichtig sein könnten.
    https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Und-schliesslich

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  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
    marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

    6️⃣ Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum in der Schweiz im Gegensatz zu anderen Ländern Glasfasern mit 1, 10 oder sogar 25 GBit für up- und downstream praktisch überall verfügbar sein, und dies erst noch zu bezahlbaren Preisen. Die Antwort lautet schlicht „durchdachte Regulierung“.
    #Glasfaser
    https://sschueller.github.io/posts/the-free-market-lie/

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  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
    marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

    Also bitte: Unterstellt nicht anderen Firmen Datenschutzverstösse, wenn ihr selber nach persönlichen Daten giert. Und betitelt es nicht mit „LinkedIn is illegally searching your computer“, wenn es „nur“ die Browser-Extension-Liste ist. Insbesondere bei einer Plattform, die in gewissen professionellen Umfeldern fast Pflicht ist.
    https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#LinkedIn-klinkt-sich-ein

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  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
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    Auch der Aufschrei, der darum gemacht wurde, ist ungeschickt. So stellte sich heraus, dass der vorgebliche „Browsergate“ möglicherweise gar nicht der Verbesserung unseres Datenschutzes dient, sondern unseren Datenschutz weiter untergraben soll. Die Personen hinter der Browsergate-Webseite scheinen nämlich auch die Personen hinter Teamfluence zu sein, einem Tool, das die Abfragelimiten von LinkedIn zu umgehen versucht. Und die so auf einer LinkedIn-Blacklist gelandet sind.
    https://social.treehouse.systems/@vantiss/116342005257886265

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  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
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    5️⃣ Wer mit einem Chromium-basierten Browser (Chrome, Edge uvam.) bei LinkedIn vorbeisurft, dessen Browser wird – neben dem bei kommerziellen Webseiten „normalen“ Tracking – auch auf 6000 Browsererweiterungen abgeklopft, einige davon zu Konkurrenzprodukten. Einige davon ermöglichen auch Rückschlüsse auf die Religion der Person vor dem Rechner, also besonders schützenswerte Daten nach verschiedenen Datenschutzgesetzen.
    #LinkedIn
    https://dnip.ch/2024/03/26/der-taegliche-data-breach/

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  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
    marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

    Auch das Geld, dass dafür investiert werden soll, sei möglicherweise nicht real, die Rechenzentren nicht neu und Jobs erst recht fraglich, wie weitere Guardian-Nachforschungen ergaben.

    Die Blase ist vielleicht gar nicht so gross. Aber auch dann scheint nicht garantiert, dass die Investitionen sich so auszahlen, wie die KI-Firmen in Pressemitteilungen das gerne hätten.
    https://www.theguardian.com/technology/2026/mar/09/revealed-uks-multibillion-ai-drive-is-built-on-phantom-investments

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  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
    marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

    Dies betrifft übrigens auch Europa: So soll bis Ende Jahr nördlich von London ein KI-Datenzentrum gebaut werden, welches «den Neid der Welt» auf sich ziehen soll und Grossbritannien zur «KI-Supermacht» werden lassen solle, wie der Guardian berichtet. Doch wenige Monate vor der angekündigten Fertigstellung ist das Gelände noch ein Altmetalllager.
    #KI #Rechenzentrum
    https://www.theguardian.com/technology/2026/mar/09/from-press-release-to-scrap-metal-site-the-essex-supercomputer-thats-still-a-scaffolding-yard

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  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
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    4️⃣ Ed Zitron analysiert die Investitions- und Bauvorhaben rund um KI-Rechenzentren schon länger. Nun hat er die Ankündigungen mit den Baueingaben und Baufortschritten verglichen. Seine Erkenntnis: Nur ein Bruchteil dessen, was angeblich aktuell gebaut werde, ist wirklich im Bau. Ist also das ganze exponentielle Wachstum nur ein Wunschtraum? Oder dient es dazu, die Börsenkurse zu neuen Höhenflügen zu motivieren?
    https://www.wheresyoured.at/the-ai-industry-is-lying-to-you/

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  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
    marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

    Die Forscherinnen stören sich vor allem an der entstehenden Wegwerfkultur im Weltraum. Jeder der Million Rechenzentren-Satelliten würde wohl nur wenige Jahre aktiv sein und dann irgendwo in der oberen Atmosphäre geparkt, mit unklaren Entwicklungen auf Atmosphäre und Klima.
    Und möglicherweise mit einer Unzahl abstürzender mannsgrosser Metallfragmente, sobald die ersten dieser Wegwerfsatelliten aufhören würden, aktiv Kollisionen zu vermeiden.
    https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Faellt-uns-der-Himmel-bald-auf-den-Kopf

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  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
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    So haben zwei Astronominnen (u.a. @sundogplanets) und eine Atmosphärenchemikerin sich in einem lesenswerten Artikel Gedanken zu den Risiken gemacht. Nicht nur haben sich die Anzahl aktiver Satelliten in den letzten fünf Jahren von grob 3000 auf aktuell etwa 15’000 Satelliten verfünffacht, der zusätzliche Start von einer Million grossen Satelliten würde da nochmals einen Faktor 60 draufsetzen. Und jeder Raketenstart trägt zum Klimawandel und Abbau der Ozonschicht bei.
    https://theconversation.com/a-new-space-race-could-turn-our-atmosphere-into-a-crematorium-for-satellites-276366

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  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
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    3️⃣ Der ideale Standort für Rechenzentren sei der Weltraum, zumindest wenn man Elon Musk und Co. glaubt. Seine Firma #SpaceX hat in den USA um die Bewilligung für 1 Million(!) Rechenzentren im Weltraum nachgesucht.

    Neben den technischen Fragezeichen über die Machbarkeit kommen natürlich auch noch politische Fragen, insbesondere, da diese tonnenschweren Boliden nicht nur über den USA kreisen würden.
    https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Faellt-uns-der-Himmel-bald-auf-den-Kopf

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  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
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    PS: Das bezieht sich in der beschriebenen Form primär auf die USA und andere Staaten mit schwach ausgeprägten #Datenschutz-Regeln. In Europa und der Schweiz wären automatisierte Lohnfestsetzungen in dieser Form nicht möglich. Hierzulande reichen allerdings die üblichen Vorurteile gegenüber Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund für tiefere Lohnangebote aus, ganz ohne Algorithmen oder KI.
    https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Dein-Lohn-haengt-davon-ab-wie-dringend-Du-den-Job-brauchst

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  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
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    Uber nutzt so die Abhängigkeit seiner "unabhängigen" Fahrer aus, aber auch von Kundinnen.

    In den USA sind IT-Systeme verfügbar, welche Arbeitgeber dabei „unterstützen“, möglichst tiefe Anfangslöhne für neue Mitarbeiter zu finden. Verwendet werden dabei diverse öffentlich verfügbare Datensätze, insbesondere auch der Kreditscore oder ob der neue Mitarbeiter in letzter Zeit einen Kredit aufgenommen hat oder mit seinen Kreditkartenzahlungen im Rückstand ist.
    https://www.marketwatch.com/story/employers-are-using-your-personal-data-to-figure-out-the-lowest-salary-youll-accept-c2b968fb

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  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
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    2️⃣ Auslastungsabhängige Flugpreise sind seit langem Alltag, Benzin-Preise fluktuieren (insbesondere bei mehreren Anpassungen am Tag) mit der Nachfrage und auch Unternehmen wie Uber sind dafür bekannt, die Preise (und damit den Lohn der Fahrer) flexibel anzupassen. Ermöglicht wird dies durch die grosse Menge an Daten, welche den Unternehmen exklusiv vorliegen.
    https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Dein-Lohn-haengt-davon-ab-wie-dringend-Du-den-Job-brauchst

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  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
    marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

    Das Problem betrifft grundsätzlich nicht nur Signal, sondern alle Apps welche unter iOS (und vermutlich auch macOS) Push-Nachrichten erhalten können. Und es zeigt wieder einmal deutlich auf, dass End-to-End-Verschlüsselung komplexer ist als man auf den ersten Blick meinen könnte.

    Aber auch #Apple selbst, zumindest, sofern ihnen der Datenschutz ihrer Kunden am Herzen liegt. Eigentlich gibt es keinen Grund, Push-Nachrichten noch zu speichern, nachdem sie gelesen wurden.
    https://www.404media.co/fbi-extracts-suspects-deleted-signal-messages-saved-in-iphone-notification-database-2/

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  • Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag.
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    Nach längerem Warten ist wieder einmal Dienstag. Und damit #DNIPBriefing-Tag. Heute auf dem Menü:

    1️⃣ Einen indirekten Weg, eingegangene Signal-Nachrichten auszulesen, hat das FBI in mindestens einem jetzt bekanntgewordenen Fall in den USA eingeschlagen. Signal selbst war zwar gar nicht mehr auf dem iPhone des Verdächtigen installiert, die empfangenen Push-Nachrichten zu Signal-Messages waren aber nach wie vor in der internen Datenbank des iPhones vorhanden.
    #Signal
    https://dnip.ch/2026/04/14/dnip-briefing-67-signale-aus-dem-all/#Signal-Nachrichten-ohne-App-auslesbar

    Uncategorized dnipbriefing signal

  • Wie gross ist unser digitaler #Fussabdruck?
    marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

    «Artificial Intelligence» entstand auch in den 1960ern. Zuerst mit dem Chatbot Eliza, der aufgrund von Schlüsselwörtern in der Usereingabe aus einer von etwa 600 kuratierten Antworten (bzw. Antwortmustern) auswählte.

    Mit der Zeit wurde die Erfassung von solchen Mustern den Informatikern zu langweilig und sie übergaben den Job dem Computer. Neuronale Netze und Maschinelles Lernen waren geboren.
    https://dnip.ch/2022/08/16/machine-learning-kuenstliche-faultier-intelligenz/

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  • Wie gross ist unser digitaler #Fussabdruck?
    marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

    Heute stehen die Rechner in Zentren wie diesen.

    Wichtig zu wissen: Der gesamte Strom, der als Energie in einen Server hineingesteckt wird, wird als Wärme abgegeben (bis auf kleine Ausnahmen wie die blinkenden Lichter und das Geräusch der Luftströmung). Aus energetischer Sicht ist ein Server daher eigentlich ein teurer Heizlüfter, bei dem zufälligerweise noch Daten oder Rechenergebnisse rausplumpsen.

    https://dnip.ch/2026/03/18/wie-gross-ist-mein-digitaler-fussabdruck-und-was-kann-ich-tun/#Rechenzentrum

    Uncategorized fussabdruck dnip

  • Wie gross ist unser digitaler #Fussabdruck?
    marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

    Um diesen Energiebedarf zu verstehen, schauen wir uns kurz die Entstehungsgeschichten von Cloud, Rechenzentren und KI an. Bei allen schauen wir rund 50-60 Jahre in die Vergangenheit.

    In den 1970ern hatten die Computernutzer eigentlich schon alles. Sie mussten einfach zu den Rechnern hingehen. Und die waren selten und teuer.

    Es entstanden Wünsche, dass Daten, Rechenleistung und Software wie Strom aus der Steckdose käme. Damals Wunschtraum, heute Realität: Cloud.

    https://dnip.ch/2026/03/18/wie-gross-ist-mein-digitaler-fussabdruck-und-was-kann-ich-tun/#Digitaler-Fussabdruck-Wieso-interessiert-er-uns

    Uncategorized fussabdruck dnip

  • Wie gross ist unser digitaler #Fussabdruck?
    marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

    Wenn sich der KI-Energieverbrauch nach dem Vorbild von Google entwickelt, explodiert der Strombedarf von Rechenzentren in den nächsten Jahren.

    Laut einem aktuellen Atlantic-Artikel wurden in den USA in der KI-Boom-Phase seit 2022 Rechenzentren für 600 Milliarden USD gebaut. Und schon ein einzelnes dieser frisch geschlüpften Rechenzentren brauchte 50 Millionen Liter Kühlwasser. Alleine im September.

    https://dnip.ch/2026/03/18/wie-gross-ist-mein-digitaler-fussabdruck-und-was-kann-ich-tun/#Digitaler-Fussabdruck-Wieso-interessiert-er-uns

    Uncategorized fussabdruck dnip
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