Wie sehr wir alle indoktriniert sind, zeigt sich, finde ich, am deutlichsten in der Tatsache, dass dieser Planet (und dieses Land) genug produziert, um alle Menschen darauf (darin) mit Lebensmitteln, Wohnraum, Kleidung, Gesundheitsversorgung und Erzieh...
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@mina @why_not Hmm ... Glück, sich glücklich fühlen ist ein subjektives Gefühl. Muß nicht für alle gleichernaßen entstehen.
Abgesehen davon: wie definiert man "anderen helfen"? Anderen helfen? Welchen Anderen? Wenn sich Wohlhabende gegenseitig helfen, ist auch DAS ein "anderen helfen"!
Armutsbetroffene glauben anscheinend "anderen helfen" kann nur implizieren/ bedeuten Wohlhabende helfen den Armutsbetroffenen ... ?Natürlich gibt es zu dem Thema psychologische und soziologische Studien.
Notwendigerweise machen die natürlich allgemeine, statistische Aussagen und nicht solche, die auf jeden Einzelmenschen zutreffen.
Sprichst du Spanisch?
Dann könnte ich dir ein prima Video/Podcast der Philosophin Roxana Kreimer zum Thema empfehlen.
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Natürlich gibt es zu dem Thema psychologische und soziologische Studien.
Notwendigerweise machen die natürlich allgemeine, statistische Aussagen und nicht solche, die auf jeden Einzelmenschen zutreffen.
Sprichst du Spanisch?
Dann könnte ich dir ein prima Video/Podcast der Philosophin Roxana Kreimer zum Thema empfehlen.
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na dann:
https://www.youtube.com/watch?v=9_qGBqAdsPQ
Ich finde die überhaupt eine ganz fantastische Frau.
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Wie sehr wir alle indoktriniert sind, zeigt sich, finde ich, am deutlichsten in der Tatsache, dass dieser Planet (und dieses Land) genug produziert, um alle Menschen darauf (darin) mit Lebensmitteln, Wohnraum, Kleidung, Gesundheitsversorgung und Erziehung zu versorgen, aber wir einen solchen Zustand nicht erreichen *wollen*, weil es hieße, dass einige etwas abgeben müssten.
Und das nennen wir dann "Freiheit".
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@mina @why_not Hmm ... Glück, sich glücklich fühlen ist ein subjektives Gefühl. Muß nicht für alle gleichernaßen entstehen.
Abgesehen davon: wie definiert man "anderen helfen"? Anderen helfen? Welchen Anderen? Wenn sich Wohlhabende gegenseitig helfen, ist auch DAS ein "anderen helfen"!
Armutsbetroffene glauben anscheinend "anderen helfen" kann nur implizieren/ bedeuten Wohlhabende helfen den Armutsbetroffenen ... ?Selbstverständlich nicht! Was ist das denn für eine Denke!
Ich dachte einfach an einander helfen, in jeder Form. Der alten Nachbarin die Taschen hochtragen. Essen teilen. Im Garten helfen.
Ich will davon ab nicht von Wohlhabenden geholfen kriegen, mir würde es reichen, wenn meine Menschenrechte und Menschenwürde realisiert würden. -
na dann:
https://www.youtube.com/watch?v=9_qGBqAdsPQ
Ich finde die überhaupt eine ganz fantastische Frau.
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Das ist eine gute Frage.
In jedem Fall stehen den reichsten 100.000 Menschen (ca. 0,001 % der Weltbevölkerung, von denen die "Ärmsten" mehr als 50 Mio besitzen) aktuell ca. 3 X so viel finanzielle Ressourcen zur Verfügung wie der Hälfte der Weltbevölkerung.
Das ist absurd.
Auch in Deutschland besitzt eine Handvoll Familien mehr als über die Hälfte der Bevölkerung.
Ich denke, es sind zwei Fragen.
Die der Verteilungsgerechtigkeit im Land. Über das reichste 1% der Menschen, die in Deutschland leben, ist kaum etwas bekannt. Die Familie Böhringer aus Ingelheim hat es sogar geschafft, nicht mehr in Statistiken genannt zu werden.
Eigentlich geht es aber um die Weltbevölkerung: Warum kostet mich ein T-Shirt hier so wenig, weil ein Mensch weit weg es für einen Hungerlohn produziert?
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Ich denke, es sind zwei Fragen.
Die der Verteilungsgerechtigkeit im Land. Über das reichste 1% der Menschen, die in Deutschland leben, ist kaum etwas bekannt. Die Familie Böhringer aus Ingelheim hat es sogar geschafft, nicht mehr in Statistiken genannt zu werden.
Eigentlich geht es aber um die Weltbevölkerung: Warum kostet mich ein T-Shirt hier so wenig, weil ein Mensch weit weg es für einen Hungerlohn produziert?
Ich denke, die Verteilungsprobleme auf globaler und nationaler Ebene hängen ganz eng zusammen.
Ein Milliardär in Deutschland und einer Indien oder ein Obdachloser in Deutschland oder in Indien haben jeweils mehr Gemeinsamkeiten miteinander als die jeweiligen Landsleute aus den verschiedenen sozialen Klassen.
Wir in den reichen Ländern profitieren zwar von der Armut in ärmeren Ländern, sind aber trotzdem Ausbeutungsverhältnissen ausgesetzt.
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Ich denke, die Verteilungsprobleme auf globaler und nationaler Ebene hängen ganz eng zusammen.
Ein Milliardär in Deutschland und einer Indien oder ein Obdachloser in Deutschland oder in Indien haben jeweils mehr Gemeinsamkeiten miteinander als die jeweiligen Landsleute aus den verschiedenen sozialen Klassen.
Wir in den reichen Ländern profitieren zwar von der Armut in ärmeren Ländern, sind aber trotzdem Ausbeutungsverhältnissen ausgesetzt.
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Kapitalismus hat große Ähnlichkeit mit dem Patriarchat.
Auch wenn alle Männer gewisse Privilegien teilen, leiden sie auch fast alle darunter.
Diejenigen, die wirklich profitieren sind letztlich nur wenige.
Die Mehrheit der Männer würde von einem Ende der patriarchalen Ordnung profitieren und trotzdem verteidigen sie das System bis aufs Blut.
Auf der gleichen Stufe wie Frauen? Niemals!
Der Wunsch nach Abgrenzung nach unten wiegt schwerer als der gemeinsame Nutzen.
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