Wie sehr wir alle indoktriniert sind, zeigt sich, finde ich, am deutlichsten in der Tatsache, dass dieser Planet (und dieses Land) genug produziert, um alle Menschen darauf (darin) mit Lebensmitteln, Wohnraum, Kleidung, Gesundheitsversorgung und Erzieh...
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Ja. Das ist wunderbar.
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Ja. Das ist wunderbar.
Das stimmt!
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Wie sehr wir alle indoktriniert sind, zeigt sich, finde ich, am deutlichsten in der Tatsache, dass dieser Planet (und dieses Land) genug produziert, um alle Menschen darauf (darin) mit Lebensmitteln, Wohnraum, Kleidung, Gesundheitsversorgung und Erziehung zu versorgen, aber wir einen solchen Zustand nicht erreichen *wollen*, weil es hieße, dass einige etwas abgeben müssten.
Und das nennen wir dann "Freiheit".
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@mina
Es ist deutlich schlimmer: Selbst wenn niemand etwas abgeben muß, scheitert es daran, daß dann jemand etwas bekäme.
Das Ausmaß an Neid selbst bezüglich durch absolute Erniedrigung verdienter Almosen ist im Wortsinne unfaßbar.Ja. Das regt mich fast am meisten auf.
Man gönnt Ärmeren nicht mal das schwarze unter dem Fingernagel.
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Ja. Das regt mich fast am meisten auf.
Man gönnt Ärmeren nicht mal das schwarze unter dem Fingernagel.
@mina
Die Frage ist nicht, warum sich Menschen radikalisieren, sondern warum es so wenige sind.Aber ich glaube, das Wohlergehen als Gruppe spielt für viele einfach keine Rolle. Gar keine. Diese Vorstellung existiert einfach nicht. Und dann ist es halt auch egal - dann wählt man halt AfD oder FDP oder CDU weil, kann man ja nie wissen, vielleicht wird man ja dadurch besser gestellt. Besser als heute, besser als andere, aber zumindest besser als die, die den Preis dafür zu zahlen haben.
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Wie sehr wir alle indoktriniert sind, zeigt sich, finde ich, am deutlichsten in der Tatsache, dass dieser Planet (und dieses Land) genug produziert, um alle Menschen darauf (darin) mit Lebensmitteln, Wohnraum, Kleidung, Gesundheitsversorgung und Erziehung zu versorgen, aber wir einen solchen Zustand nicht erreichen *wollen*, weil es hieße, dass einige etwas abgeben müssten.
Und das nennen wir dann "Freiheit".
@mina die Definition von Freiheit ist halt das Problem. Die amerikanische Definition ist: wenn ich alles machen kann und mich bei Reich-werden niemand behindert. Eine andere wäre wenn es allen gut geht, wird niemand den Wunsch verfolgen, dir was wegzunehmen.
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Das ist der Punkt. Für die 8 Mrd. aktuell reicht es aus jeden Fall.
@mina
Ja. Aber:Was bedeutet reichen denn?Die Mehrzahl der Menschheit hat kein Auto, keinen Kühlschrank, weniger Zugang zur medizinischer Versorgung, weniger Wohnfläche und überhaupt viel weniger Kram, den wir brauchen um Wirtschaftswachstum am Laufen zu halten.
Ich denke, wir alle, die wir hier lesen und schreiben, gehören mit zu den privilegiertesten 10% der Weltbevölkerung.
Ich persönlich möchte wenig abgeben solange ich das Gefühl habe dass das privilegierteste Promille gepampert wird. -
@mina
Ja. Aber:Was bedeutet reichen denn?Die Mehrzahl der Menschheit hat kein Auto, keinen Kühlschrank, weniger Zugang zur medizinischer Versorgung, weniger Wohnfläche und überhaupt viel weniger Kram, den wir brauchen um Wirtschaftswachstum am Laufen zu halten.
Ich denke, wir alle, die wir hier lesen und schreiben, gehören mit zu den privilegiertesten 10% der Weltbevölkerung.
Ich persönlich möchte wenig abgeben solange ich das Gefühl habe dass das privilegierteste Promille gepampert wird.Das ist eine gute Frage.
In jedem Fall stehen den reichsten 100.000 Menschen (ca. 0,001 % der Weltbevölkerung, von denen die "Ärmsten" mehr als 50 Mio besitzen) aktuell ca. 3 X so viel finanzielle Ressourcen zur Verfügung wie der Hälfte der Weltbevölkerung.
Das ist absurd.
Auch in Deutschland besitzt eine Handvoll Familien mehr als über die Hälfte der Bevölkerung.
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In der Tat:
Die Forschung zeigt, dass das nachhaltigste Glück davon kommt, anderen zu helfen.
Danach kommt etwas selbst zu schaffen.
Und erst dann alle anderen Arten von Genüssen.
Deshalb bekommen Reiche auch den Hals nicht voll: Deren Zufriedenheit ist immer nur temporär. Die brauchen immer wieder Neues und mehr.
@mina @why_not Hmm ... Glück, sich glücklich fühlen ist ein subjektives Gefühl. Muß nicht für alle gleichernaßen entstehen.
Abgesehen davon: wie definiert man "anderen helfen"? Anderen helfen? Welchen Anderen? Wenn sich Wohlhabende gegenseitig helfen, ist auch DAS ein "anderen helfen"!
Armutsbetroffene glauben anscheinend "anderen helfen" kann nur implizieren/ bedeuten Wohlhabende helfen den Armutsbetroffenen ... ? -
@mina @why_not Hmm ... Glück, sich glücklich fühlen ist ein subjektives Gefühl. Muß nicht für alle gleichernaßen entstehen.
Abgesehen davon: wie definiert man "anderen helfen"? Anderen helfen? Welchen Anderen? Wenn sich Wohlhabende gegenseitig helfen, ist auch DAS ein "anderen helfen"!
Armutsbetroffene glauben anscheinend "anderen helfen" kann nur implizieren/ bedeuten Wohlhabende helfen den Armutsbetroffenen ... ?Natürlich gibt es zu dem Thema psychologische und soziologische Studien.
Notwendigerweise machen die natürlich allgemeine, statistische Aussagen und nicht solche, die auf jeden Einzelmenschen zutreffen.
Sprichst du Spanisch?
Dann könnte ich dir ein prima Video/Podcast der Philosophin Roxana Kreimer zum Thema empfehlen.
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Natürlich gibt es zu dem Thema psychologische und soziologische Studien.
Notwendigerweise machen die natürlich allgemeine, statistische Aussagen und nicht solche, die auf jeden Einzelmenschen zutreffen.
Sprichst du Spanisch?
Dann könnte ich dir ein prima Video/Podcast der Philosophin Roxana Kreimer zum Thema empfehlen.
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na dann:
https://www.youtube.com/watch?v=9_qGBqAdsPQ
Ich finde die überhaupt eine ganz fantastische Frau.
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Wie sehr wir alle indoktriniert sind, zeigt sich, finde ich, am deutlichsten in der Tatsache, dass dieser Planet (und dieses Land) genug produziert, um alle Menschen darauf (darin) mit Lebensmitteln, Wohnraum, Kleidung, Gesundheitsversorgung und Erziehung zu versorgen, aber wir einen solchen Zustand nicht erreichen *wollen*, weil es hieße, dass einige etwas abgeben müssten.
Und das nennen wir dann "Freiheit".
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@mina @why_not Hmm ... Glück, sich glücklich fühlen ist ein subjektives Gefühl. Muß nicht für alle gleichernaßen entstehen.
Abgesehen davon: wie definiert man "anderen helfen"? Anderen helfen? Welchen Anderen? Wenn sich Wohlhabende gegenseitig helfen, ist auch DAS ein "anderen helfen"!
Armutsbetroffene glauben anscheinend "anderen helfen" kann nur implizieren/ bedeuten Wohlhabende helfen den Armutsbetroffenen ... ?Selbstverständlich nicht! Was ist das denn für eine Denke!
Ich dachte einfach an einander helfen, in jeder Form. Der alten Nachbarin die Taschen hochtragen. Essen teilen. Im Garten helfen.
Ich will davon ab nicht von Wohlhabenden geholfen kriegen, mir würde es reichen, wenn meine Menschenrechte und Menschenwürde realisiert würden. -
na dann:
https://www.youtube.com/watch?v=9_qGBqAdsPQ
Ich finde die überhaupt eine ganz fantastische Frau.
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Das ist eine gute Frage.
In jedem Fall stehen den reichsten 100.000 Menschen (ca. 0,001 % der Weltbevölkerung, von denen die "Ärmsten" mehr als 50 Mio besitzen) aktuell ca. 3 X so viel finanzielle Ressourcen zur Verfügung wie der Hälfte der Weltbevölkerung.
Das ist absurd.
Auch in Deutschland besitzt eine Handvoll Familien mehr als über die Hälfte der Bevölkerung.
Ich denke, es sind zwei Fragen.
Die der Verteilungsgerechtigkeit im Land. Über das reichste 1% der Menschen, die in Deutschland leben, ist kaum etwas bekannt. Die Familie Böhringer aus Ingelheim hat es sogar geschafft, nicht mehr in Statistiken genannt zu werden.
Eigentlich geht es aber um die Weltbevölkerung: Warum kostet mich ein T-Shirt hier so wenig, weil ein Mensch weit weg es für einen Hungerlohn produziert?
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Ich denke, es sind zwei Fragen.
Die der Verteilungsgerechtigkeit im Land. Über das reichste 1% der Menschen, die in Deutschland leben, ist kaum etwas bekannt. Die Familie Böhringer aus Ingelheim hat es sogar geschafft, nicht mehr in Statistiken genannt zu werden.
Eigentlich geht es aber um die Weltbevölkerung: Warum kostet mich ein T-Shirt hier so wenig, weil ein Mensch weit weg es für einen Hungerlohn produziert?
Ich denke, die Verteilungsprobleme auf globaler und nationaler Ebene hängen ganz eng zusammen.
Ein Milliardär in Deutschland und einer Indien oder ein Obdachloser in Deutschland oder in Indien haben jeweils mehr Gemeinsamkeiten miteinander als die jeweiligen Landsleute aus den verschiedenen sozialen Klassen.
Wir in den reichen Ländern profitieren zwar von der Armut in ärmeren Ländern, sind aber trotzdem Ausbeutungsverhältnissen ausgesetzt.
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Ich denke, die Verteilungsprobleme auf globaler und nationaler Ebene hängen ganz eng zusammen.
Ein Milliardär in Deutschland und einer Indien oder ein Obdachloser in Deutschland oder in Indien haben jeweils mehr Gemeinsamkeiten miteinander als die jeweiligen Landsleute aus den verschiedenen sozialen Klassen.
Wir in den reichen Ländern profitieren zwar von der Armut in ärmeren Ländern, sind aber trotzdem Ausbeutungsverhältnissen ausgesetzt.
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Kapitalismus hat große Ähnlichkeit mit dem Patriarchat.
Auch wenn alle Männer gewisse Privilegien teilen, leiden sie auch fast alle darunter.
Diejenigen, die wirklich profitieren sind letztlich nur wenige.
Die Mehrheit der Männer würde von einem Ende der patriarchalen Ordnung profitieren und trotzdem verteidigen sie das System bis aufs Blut.
Auf der gleichen Stufe wie Frauen? Niemals!
Der Wunsch nach Abgrenzung nach unten wiegt schwerer als der gemeinsame Nutzen.
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